Laut Anbieter haben die an ausgewählten S-Pedelec-Modellen »ST«3, »ST5« und »ST7« verbauten Wren-Federgabeln zum Zeitpunkt der Zulassung »die geltenden regulatorischen Prüfungen und Zertifizierungen bestanden und die relevanten Industriestandards erfüllt«. Seit Rückruf-Ankündigung arbeitet Stromer intensiv an der Umsetzung einer nachhaltigen und langfristigen Abhilfemaßnahme.
In enger Zusammenarbeit mit Wren und weiteren Partnern wurden zusätzliche Analysen durchgeführt, Reparaturlösungen validiert sowie Spezifikationsanpassungen definiert. Um die geforderten Sicherheits- und Haltbarkeits-Standards dauerhaft sicherzustellen, läuft parallel dazu die Vorbereitung von Reparaturkits und Ersatzteilen.
Die betroffenen Wren-Federgabeln wurden spezifisch für die S-Pedelec-Marke Stromer entwickelt. Aufgrund der modellspezifischen Konstruktion und begrenzter Produktionskapazitäten benötigen Herstellung und Auslieferung der Ersatzteile mehr Zeit. »Dennoch ist es Stromer gemeinsam mit den Lieferanten und Partnern gelungen, eine erste Lieferung von Reparaturkits und Ersatzteilen bis Ende Februar 2026 an autorisierte Stromer-Händler zu gewährleisten. Weitere Liefermengen und -termine werden derzeit finalisiert. Ziel ist es, bis Ende Mai 2026 alle für betroffene Kundenfahrräder benötigten Reparaturkits bereitzustellen«, heißt es aus der Unternehmenszentrale in Oberwangen.
Betroffene Endkunden und Fachhandels- sowie Leasing-Partner seien Ende Januar über den aktuellen Stand der Ersatzteil-Verfügbarkeit sowie über die nächsten Schritte im Rückruf-Prozess informiert worden.
»Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir bedanken uns für die Geduld und das Verständnis und setzen alles daran, die Abhilfemaßnahme so schnell und zuverlässig wie möglich umzusetzen«, versichert MyStromer AG Interim-CEO Nesa Meta.
Weitere Rückruf-Informationen und regelmäßig aktualisierte Hinweise seien jeweils über https://www.stromerbike.com/de/support/faq/wren verfügbar.
Text: Jo Beckendorff/MyStromer AG


