Die UCI hatte geplant, ab der zweiten Hälfte der Saison 2025 eine maximale Übersetzungsbeschränkung im professionellen Straßenradsport einzuführen. Diese sollte Übersetzungen auf 54×11 begrenzen. SRAMs-Schaltgruppen mit 54×10-Übersetzung hätten damit über dem Limit gelegen.
Diese Obergrenze ist nach der Entscheidung durch die BCA nun gekippt, auch für künftige Veranstaltungen, erläutert SRAM. Das übergeordnete wettbewerbsrechtliche Verfahren nach europäischem und belgischem Wettbewerbsrecht, das die BCA am 17. September eingeleitet hat, läuft noch weiter. Neun Profi-Radsportteams haben sich dem Verfahren angeschlossen, um gegen die Beschränkungen zu protestieren. SRAM und die Teams forderten bei der Anhörung einen offenen, diskriminierungsfreien und objektiven Regelungsprozess im Profi-Radsport. Dieser solle Chancengleichheit gewährleisten, bedeutende Sicherheitsverbesserungen fördern und die Wahlfreiheit der Fahrer respektieren.
»Es ist Zeit, die Art und Weise zu überdenken, wie die wichtigsten Akteure des Sports zusammenarbeiten«, erklärt SRAM-CEO Ken Lousberg. »Die UCI, Teams und Fahrer, Sponsoren, Rennveranstalter und die Radsportindustrie müssen zusammenarbeiten, um eine bessere Zukunft für den Sport und seine Fans aufzubauen.« Lousberg betont, dass Innovation und Sicherheit keine gegensätzlichen Kräfte seien, sondern Hand in Hand gingen.

