Bisher waren die seit Ende 2023 börsennotierten Düsseldorfer von einem Nettoumsatz von über 860 Millionen Euro sowie einem bereinigten EBITDA von über 64 Millionen Euro ausgegangen. Nun geht der TPG-Vorstand von einem 2026er-Nettoumsatz von rund 1 Milliarde Euro sowie einem bereinigten EBITDA in der Bandbreite von 70 bis 80 Millionen Euro aus. Das Bruttowarenvolumen (GMV) soll von bisher kommunizierten 1,6 Milliarden auf rund EUR 1,7 Mrd. steigen.
Hintergrund der Prognosen-Anhebung: wie der RadMarkt bereits berichtete, hatte TPG im September und Oktober 2025 drei Mehrheitsübernahmen im Pharmabereich (die Pharmosan-Gruppe mit Sitz in Wien, die Vamida-Versandapotheke mit Sitz in Brno sowie die Kölner Pharmaweiterbildungs-Plattform Apothekia) eingetütet. Dieses Trio steht für ein erwartetes Umsatzvolumen von über EUR 130 Millionen Euro.
In diesem Zuge wird das TPG-Segment »Service & Retail Goods« erweitert und künftig unter der Bezeichnung »Pharma & Service Goods« geführt. Das Closing der Transaktionen wird nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden bis Ende 2025 erwartet.
Darüber hinaus hat das börsennotierte Unternehmen Vereinbarungen zum Erwerb von zwei weiteren Unternehmen im Segment »Optics & Hearing« getroffen. Bei einer EBITDA-Marge von rund 24 Prozent erwirtschaftet dieses Duo einen Umsatz im einstelligen Millionenbereich.
Warum wir darüber berichten? Unter dem TPG-Dach sind auch die Fahrrad-Onlineshops www.bike-angebot.de, www.fahrrad-teile.shop und www.jungherz.gmbh sowie die E-Motorroller-Onlineshops www.gem-s.de und www.emco-e-scooter.com zu Hause.
Text: Jo Beckendorff


