Abus startet eigenen Think-Tank »Abus Innovation Lab«

29.11.2018
Neuer hauseigener Think-Tank: Abus Innovation Lab (AIL).

Mit dem Mitte November eröffneten Abus Innovation Lab (AIL) rüstet sich der Sicherheitsexperte August Bremicker Söhne KG (alias Abus) für die Zukunft. Im AIL soll »durch Forschung und Entwicklung die Sicherheit von Morgen« gestaltet werden. Als kreativer Think Tank konzipiert, sollen sich dort unterschiedliche Tools wie beispielsweise eine eigene Virtual Reality Simulation oder ein 3D-Objektscanner finden, die kreatives und visionäres Arbeiten ermöglichen.

Mit dem AIL legt das traditionelle Unternehmen aus Wetter an der Ruhr den Grundstein für die zukunftsorientierte Entwicklung von Sicherheitslösungen – »primär Helme, später auch Schlösser sowie Produkte des Geschäftsbereichs Haussicherheit«.
»Mit der Installation des AbusInnovation Lab geht es uns darum, die Rahmenbedingungen für das Arbeiten der Zukunft zu schaffen und dadurch unsere Innovationskraft zu steigern. Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung erfordern agile Arbeitsstrukturen. Deshalb soll das neu gestaltete Gebäude die Kreativität fördern und Räume bieten, in denen sich interdisziplinäre Teams begegnen und Ideen austauschen können«, erklärt Christian Rothe in seiner Rolle als Mitglied der Abus-Geschäftsführung.
Bei AIL setzt der Anbieter auf zahlreiche technologische Methoden. Um zum Beispiel Produktionsprozesse abzubilden oder um anspruchsvolle Rennsituationen zu simulieren und Windkanal-Szenarien darzustellen, kommt eine Virtual Reality-Simulation zum Einsatz. Ein 3D-Objektscanner ermöglicht die digitale Erfassung der Kopfform und Körperposition, um Erkenntnisse hinsichtlich der Passform und Aerodynamik zu sammeln. Zur Ausstattung gehören auch die normierten internationalen Test- und Prüfeinrichtungen für Fahrradhelme. Der großflächige Werkraum mit Werkzeugen der unterschiedlichsten Art lädt zum kreativen experimentieren und testen ein.
Wie die optimale Warenpräsentation aussehen kann, zeigt der idealisierte Showroom. Hier werden selbsterklärende Verkaufssysteme und Verpackungen konzipiert. Sie sollen nicht nur den Händler im Verkauf entlasten, sondern dem Kunden auch ein echtes Kauferlebnis bieten. Die zusätzlich angeschlossenen Räumlichkeiten gewähren Platz für Meetings, Brainstormings und interdisziplinäres Arbeiten in Campus-ähnlicher Atmosphäre.

Text: Jo Beckendorff/Abus, Fotos: Abus

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