Black Diamond baut Geschäft nicht nur mit POC aus

07.11.2012

Der us-amerikanische Kletter- und Wintersport-Anbieter Black Diamond Equipment Inc. hat seinen Umsatz im dritten Verkaufsquartal 2012 (1.7. – 30.9.) um 16 Prozent auf 48,7 Millionen US$ (38 Millionen Euro) hochfahren können. Das Umsatzwachstum sei unter anderem der Übernahme des auch in der Bikebranche aktiven schwedischen Helm- und Schutzbekleidungsausrüsters POC Sweden AB im Juli dieses Jahres zu verdanken. Der Umsatz des dritten Verkaufsquartals entfiel zu 39,2 Prozent auf heimische und zu 60,8 Prozent auf internationale Verkäufe. Der Nettogewinn lag bei 726.000 US$ (567.000 Euro, minus 27,9 Prozent)...

Somit hat der Anbieter aus Salt Lake City in den ersten drei Verkaufsquartalen 2012 (1.1. – 30.9.) einen Umsatz von 127,08 Millionen US$ (99,2 Millionen Euro - davon 57,8 Prozent außerhalb der USA) eingefahren. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 16,1 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 1,4 Millionen US$ (800.000 Euro, plus 3,2 Prozent).
Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass die bereits kommunizierte Übernahme des österreichischen Anbieters von Verschütteten-Suchgeräten und Sonden Pieps GmbH am 1. Oktober abgeschlossen wurde. Der Kaufpreis lag bei circa 10,3 Millionen US$ (8,05 Millionen Euro) sowie der Übernahme von Schulden in Höhe von 2,7 Millionen US$ (2,1 Millionen Euro).
Des Weiteren wurde Ende September eine Absichtserklärung mit Nippon-Importeur Kabushiki Kaisha A&F für einen Rückkauf von Gregory Mountain Products unterschrieben. Diese Übernahme soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
Außerdem haben die US-Amerikaner am Stammhaus ihrer 2008 gegründeten 100-prozentigen Tochter Black Diamond Equipment Asia mit Sitz im chinesischen Zhuhai eine allererste eigene Skiproduktion aufgebaut. Demnach wird Black Diamond ab der Saison 2013/2014 erstmals selbst gebaute Ski anbieten können.


Text: Jo Beckendorff

 

 

 

 

 

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