CPSC nimmt groß angelegten Specialized-Rückruf auf

15.04.2019
Spannungsrisskorrosions-Verdacht bei dieser Steuerrohr-Klemme.

Letzten Donnerstag (11. April) hat die u.s.-amerikanische Regierungsstelle für Produktsicherheit CPSC in Absprache mit Anbieter Specialized Bicycle Components, Inc. einen bereits Anfang des Jahres vom Anbieter selbst heraus gegebenen Rückruf aufgenommen (siehe RadMarkt-Meldung vom 15. Januar). Demnach sind bestimmte mit dem »Future Shock«-System der Kalifornier ausgestatteten »Robaix«-, »Ruby«-, »Diverge«- und »Sirrus«-Serien von diesem groß angelegten Rückruf betroffen. Laut CPSC sind es an 63.000 Rennrad- und Trekkingbike-Modelle. Grund: Die eingesetzte Steuerrohr-Klemme sei »anfällig für Spannungsrisskorrosion, was zu einem plötzlichen Verlust der Lenkung führen könnte«.

Betroffene Modelle wurden zwischen Herbst 2016 bis Januar 2019 zu VK-Preisen zwischen 1.650 US$ (ca. 1.460 Euro) und 11.500 US$ (ca. 10.170 Euro) verkauft. Sie rollten in diversen Farbvarianten in den Markt und beinhalten sowohl »S-Works«- als auch »Pro«-, »Expert«-, »Comp«-, »Sport«- und »Base«-Modelle. Welche genau, siehe in der unten abgedruckten Tabelle.
Betroffene Endverbraucher sollten ihre Bikes ab sofort nicht mehr benutzen. Autorisierte Specialized-Händler würden besagte Klemme durch eine neue verbesserte Variante kostenlose austauschen. Bisher sind zwei Vorfälle bekannt, bei denen die Steuerrohr-Klemme Risse aufwies. Durch diesen Schaden verursachte etwaige Verletzungen sind bis dato nicht bekannt.
Bei weiteren Fragen sollten sich Betroffene bitte an Ihren autorisierten Specialized-Händler oder direkt an Specialized Rider Care unter www.specialized.com/ridercareform melden.

Text: Jo Beckendorff/CPSC, Fotos: CPSC
 

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