Direktanbieter Cowboy surrt Richtung USA

24.09.2021
Das nun auch in den USA angebotene Cowboy-Modell 4 ST.

Gestern (23. September) hat die D2C E-Bike-Marke Cowboy auf der Micromobility America Conference in San Francisco bekannt gegeben, ihr Geschäft Richtung USA auszuweiten. Gleichzeitig expandieren die Belgier in Europa: mit Schweden und Dänemark steigt die Zahl der Märkte, in denen Cowboy derzeit aktiv ist, auf mittlerweile zwölf.

In San Francisco erklärte Cowboy-CTO Tanguy Goretti, dass der durchschnittliche Autofahrer in New York im Jahr 2020 etwa 100 Stunden im Stau gestanden hat: »Cowboy will für die Millionen von Menschen da sein, die nach einer stressfreien Möglichkeit suchen, durch ihre Stadt zu pendeln, die mehr von ihrer wiedergewonnenen Freizeit genießen wollen oder die einfach einen gesünderen Lebensstil führen wollen, indem sie mehr Sport treiben.«
Dabei wollen die Belgier mit ihren einfachen benutzerfreundlichen E-Bikes punkten: »Auch in den Vereinigten Staaten werden Cowboy-Besitzer dank eingebauter Funktionen wie Unfallerkennung, App-Navigation, Diebstahlschutz und Versicherung eine reibungslosere und sicherere Fahrt haben. Dank der Over-the-Air-Updates erhalten ihre Fahrräder immer die neueste Software und Firmware.«
Auch wenn der E-Bike-Markt in den USA im Vergleich zu Europa noch nicht so ausgereift ist, sieht Goretti (Bild unten) dort ein riesiges Potential. Dabei beruft er sich auf Zahlen, die davon ausgehen, dass der E-Bike-Markt in den USA bis 2025 um 30 Prozent auf 4 Milliarden USD (3,41 Milliarden Euro) wachsen wird. Da sei es ein logischer Schritt, mit Cowboy dabei zu sein.
Allerdings werden in den USA ausschließlich die neuesten Cowboy-Modelle »Cowboy 4« und »Cowboy 4 ST« (Tiefeinsteiger) verkauft. Beide verfügen über ein integriertes Cockpit, auf dem man sein Smartphone am Vorbau des Fahrrads befestigen und während des Radfahrens kabellos aufladen kann. Die Fahrräder verfügen laut Anbieter »über die neueste komplett selbst entwickelte Motortechnologie mit 50 Prozent mehr Zugkraft für optimale Unterstützung bergauf«.
Seit gestern können US-Kunden die zwei oben genannten Modelle über www.cowboy.com bestellen. Die Auslieferungen beginnen ab Januar 2022.

Text: Jo Beckendorff/Cowboy, Fotos: Cowboy

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