E-Bike-Abenteuer auf Dschingis Khans Spuren

26.07.2012
Härtetest: Expeditionsleiter Ondra Veltrusky und seine Mitstreiterin Susanne Brüsch fahren auf S-Pedelecs durch die mongolische Steppe. Die Akkus werden per Solarpanel auf dem Hänger aufgeladen.<br>Foto: Pedelec Adventures

Was können E-Bikes leisten, wenn man abseits gewohnter Infrastruktur unterwegs ist, nicht mal eben das Ladegerät ans Netz stöpseln oder in der Werkstatt den Motor durchchecken lassen kann? Das wollen die Fachjournalistin Susanne Brüsch und der Expeditionsleiter Ondra Veltrusky wissen. Die beiden Berliner sind am 25. Juni auf ihre »Tour de Mongolia« gestartet.

Mit zwei schnellen Pedelecs mit Bosch-Antrieb – einem 29-er Mountainbike-Hardtail von Kreidler und einem voll gefederten Delite touring von Riese + Müller – reisen sie einen Monat lang von Ulan Bator aus durch die Steppe Zentralasiens. Die Akkus – insgesamt haben sie zehn dabei – werden während der Fahrt aufgeladen. Dafür ziehen die beiden Abenteurer spezielle Solaranhänger mit schwenkbaren Photovoltaik-Panels. Fachfrau Brüsch: »Auch bei bester Ausrichtung der Solaranlage und Sonnenschein dauert es immerhin sieben Stunden, bis ein Akku vollgeladen ist.«
Die Mongolei-Tour ist die zweite, die die beiden unter Flagge ihres Projekts Pedelec Adventures machen. Sie waren bereits in der Sahara unterwegs.
Kreidler-Marketingleiter Rainer Gerdes findet die Idee »klasse, unter erschwerten Bedingungen mit Pedelecs unterwegs zu sein. Für die Härteprobe stellen wir gern ein Modell unserer neusten E-Bike-Generation zur Verfügung, da wir den aktuellen Stand der Pedelec-Technik auch in der Mongolei spiegeln wollen.«
E-Bike-Expertin Brüsch lobt den oberhalb des Tretlagers mittig verbauten 500-Watt-Antrieb des Kreidler-Bikes: »Diese clevere Lösung gibt Bodenfreiheit und durch den zentralen Schwerpunkt ein angenehmes Fahrverhalten.«
vz

Tourblog unter
www.tour-de-mongolia.com

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten