Estlands Präsidentin besucht Landsmann Ampler Bikes in Berlin

02.07.2020
Besuchte Ampler in Berlin: Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid.

Hoher Besuch beim erst 2016 gegründeten estnischen E-Bike-Anbieter Ampler Bikes: letzten Montag (29. Juni) schaute Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid im Berliner Showrooms des Unternehmens vorbei. Dabei informierte sie sich nicht nur über die Bedeutung des nachhaltigen Verkehrs und nahm dafür an einer kleinen E-Bike-Spritztour unter Führung von Ampler-CEO und -Mitbegründer Ardo Kaurit teil, sondern überreichte später während ihres Staatsbesuchs in Deutschland auch ein Ampler-Modell »Stout« als nationales Geschenk an den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (1. Bild unten).

Der Ampler-Besuch der estnischen Präsidentin, die während ihres Besuchs zur Feier des 100-jährigen Bestehens der estnischen Botschaft in Deutschland zustande kam, unterstrich laut Ampler »die Bedeutung von E-Bikes und wie sie Amplers Mission zur Verbesserung der urbanen Mobilität und der Nachhaltigkeit antreiben«.
Dazu die Präsidentin auf ihrem Besuch im Berlin Ampler Showroom: »Ich denke, Fahrräder haben die Macht, die Welt zu verändern und unseren Planeten zu retten, aber auch uns als gesunde Menschen zu retten. Für mich ist draußen zu sein, auf dem Fahrrad zu sitzen, ein besonderes Gefühl, und ich bin so glücklich, dass Ampler dieses Gefühl für mehr Menschen möglich macht.«
Nach ihrer E-Bike-Tour mit dem Amsler-Team war sie von der Berliner Fahrradkultur und -infrastruktur (im Vergleich zur Estland-Metrolpole Tallinn) durchaus beeindruckt. Zur Bedeutung und zum politischen Willen, die Radverkehrs-Infrastruktur in ihrer Heimat zu verbessern, sagte Kaljulaid: »Wenn man es wirklich will und es die Unterstützung der Bürger gibt, kann man die Art, wie eine Stadt funktioniert, radikal und schnell ändern. Zum Beispiel die Busse um einen Streifen nach links verschiebe, um einen eigenen Streifen für Fahrräder zu schaffen. Ja, das bedeutet auch, dass an einigen Orten überhaupt kein Platz für Autos sein wird. Aber dann werden vielleicht mehr Autos die Stadt umfahren oder zu Hause bleiben. Man kann es schaffen, wenn man den Willen dazu hat, und natürlich entsteht der politische Wille aus dem Willen der Bürger. Wenn also die Bürger diese Art von Entwicklung unterstützen, könnten wir dasselbe auch zu Hause tun.«
Generell geben Maßnahmen, die Städte für eine grünere und gesündere Zukunft ergreifen, laut Ampler Hoffnung auf eine Mobilitätswende.

Text: Jo Beckendorff/Ampler Bikes, Fotos: Ampler Bikes




 

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