Eurobike: Branche schaut erwartungsvoll nach Friedrichshafen

27.08.2021
Für alle, die gerne sportlich am Berg unterwegs sind und nur ab und an auf E-Unterstützung zurückgreifen möchten, ist das neue E-MTB »Rise M-10« von Orbea die ideale Lösung.

Jetzt geht’s los: auf der gestern (26. August) sowohl vor Ort in Friedrichshafen als auch per Video-Live-Schaltung stattgefundenen Eurobike-Pressekonferenz wurden Medienvertreter schon einmal auf die in der kommenden Woche vom 1. bis 4. September öffnenden 29. Auflage der traditionellen Fahrrad-Leitmesse am Bodensee eingestimmt.

Schon die vergangene Eurobike Award-Sitzung war mit rund 250 Produkteinreichungen ein Indiz, dass die Entwicklungsabteilungen der Fahrradbranche auch in Pandemiezeiten gute Arbeit geleistet haben. Zur gestrigen Pressekonferenz wurden einige dieser Trends im Fahrrad- und Zubehörbereich bereits vorgestellt. Die diesjährigen Award-Gewinner werden wiederum alle im Eingang Foyer West präsentiert.
In diesem Jahr wird die Eurobike, die im letzten Jahr wie viele anderen Branchentreffs auch Corona-bedingt ausgefallen ist, endlich wieder ihre Tore öffnen. Wobei neben der Vorfreude der Branche, sich endlich auch einmal wieder persönlich von Angesicht zu Angesicht zu sehen und Produktneuheiten auch haptisch erfassen zu können, natürlich auch eine Portion Wehmut mitschwingt. Ist die 29. Auflage dieser Leitmesse doch die letztmalig am Bodensee durchgeführte.
Auch wenn man jetzt schon erwartungsvoll auf den nächstjährigen Eurobike-Umzug nach Frankfurt a.M. hinarbeitet und dieser sicherlich auch seine berechtigten Gründe hat, wird es für viele ein emotionaler »Last time«-Abschied aus Friedrichshafen sein.
Tatsache ist aber auch, dass auf der Eurobike 2021 allen Unkenrufen zum Trotz 630 Aussteller aus 42 Ländern ihre Produktneuheiten auf mehr als 80.000 Quadratmetern präsentieren werden. Nur so zum Vergleich: 2019 waren es an die 1.400 Aussteller.
In Anbetracht der weltweit weiterhin angespannten Corona-Lage versichert Messe Friedrichshafen-Geschäftsführer Klaus Wellmann allerdings, mit der diesjährigen Eurobike-Beteiligung sogar sehr zufrieden zu sein: »In Zeiten vielfaltiger Herausforderungen sind die persönlichen Begegnungen der Fahrradbranche dringend nötig. Diese können wir nun auf derzeit größtmöglichem internationalem Niveau wieder ermöglichen.«
Apropos persönliche Begegnungen: mit Sicherheit wird auch der eine oder andere Branchenteilnehmer, der sich in diesem Jahr gegen einen Eurobike- und für einen IAA Mobility-Stand entschieden hat, privat-geschäftlich in Friedrichhafen auflaufen. Denn wie schon gesagt: Videokonferenzen hin oder her - nichts geht über den persönlichen Austausch von Angesicht zu Angesicht! Je länger der fehlt, umso größer ist das Verlangen nach einem Vor-Ort-Branchentreff. 
Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich ist sich sicher, dass die 29. Eurobike-Auflage nicht nur für Fachbesucher, sondern auch an ihren zwei Publikumstagen – den sogenannten Festival Days am 3. und 4. September – anreisenden Fahrradfans ein großartiges Programm bietet: »Von der spektakulären Drop and Roll-Show mit Danny MacAskill über das touristische Highlight ‚Holiday on Bike‘ bis hin zur Demo Area, auf der Interessierte die Bikes direkt testen können, ist alles mit dabei.«
Letztendlich noch einmal der Hinweis, dass die Eurobike an den ersten beiden Messetagen (1. und 2. September) ausschließlich für Fachbesucher ihre Pforten öffnet.
Informationen zum Schutz- und Hygienekonzept finden Sie hier.
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Text: Jo Beckendorff/Eurobike, Foto: Eurobike

 

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