Eurobike Award 2019 kürt 43 Fahrrad-Innovationen

12.08.2019
Die sechsköpfige Award-Jury war am 6. und 7. August im Einsatz.

Mit knapp 400 eingehenden Einsendungen stellt der diesjährige Innovationspreis Eurobike Award wiederum die Kreativität und den Innovationswillen der Branche unter Beweis: diesmal kürte die sechsköpfige Award-Jury 43 Einreichungen mit einem Preis. Neun davon wurden mit dem prestigeträchtigen Gold Award ausgezeichnet. Die jährlich mit Spannung erwartete Ehrung der Award-Gewinner findet am Abend des ersten Messetages (Mittwoch, 4. September) im Foyer Ost der Messe Friedrichshafen statt.

»Der Eurobike Award ist ein starkes Innovationsbarometer für die Branche: An ihm lässt sich ablesen, wie innovativ die Macher rund um das Fahrrad immer wieder nachlegen, Ideen weiterentwickeln und manchmal sogar Grenzen einreißen. Aber die Eurobike sieht diesen Wettbewerb um die überzeugendsten Neuentwicklungen auch als einen Motivator. Mit ihm zeigen die Unternehmen, was heute wirklich möglich ist oder morgen möglich sein kann. Und darauf sind wir auch ein bisschen stolz«, betont Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich.
Die Bandbreite der Einreichungen zur 15. Award-Vergabe war wie gewohnt groß. Die Palette reichte von den unterschiedlichen Rad-Typen über Bekleidung und Fahrradkomponenten bis hin zu Zubehör. Anders als im letzten Jahr wurden erstmals 63 Start-up Award-Einreichungen direkt in die Jury-Sitzung integriert. Welche Produkte und Konzepte haben in der nächsten Saison das Zeug zum Trend? Um das herauszufinden, haben sich am 6. und 7. August sechs Fachleute unter dem Dach der Eurobike zusammengefunden und laut Messeorganisator Messe Friedrichshafen »mit Ausdauer, Kompetenz und viel Erfahrung die wichtigsten Einreichungen gekürt«.
In zwei Durchgängen des Auswahlprozesses wurden aus den knapp 400 Einreichungen die spannendsten Exponate bis ins Detail analysiert. 43 wurden schließlich unter Gesichtspunkten wie Design, Innovationsgrad, Verarbeitungsqualität, aber auch Preis-Leistung und Mehrwert ausgewählt. Aus ihrer Mitte konnten nochmals neun Entwicklungen mit dem Gold-Award ausgezeichnet werden – Produkte, die die Jury besonders überzeugten oder auch Einzigartiges in die Branche bringen.
Um die Produkte von allen Seiten beleuchten und beurteilen zu können, war die Jury auch dieses Jahr sehr breit aufgestellt: Mit Bernd Eisenschmidt war diesmal ein vereidigter Zweirad-Sachverständiger an Bord. Er ist Gründer und Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und geprüfter Fahrradsicherheit. Einen anderen, auch funktionalen Blickwinkel auf das Rad und seine Welt hatte der Designer Eugene Maslov aus dem Münchner Team von Designworks, einem Tochterunternehmen der BMW Group. Der Chefdesigner berät auch branchenübergreifend Unternehmen mit visionären Mobilitätskonzepten. Sam Humpeson aus England kennt als Mechaniker die harte Physik des Velocipeds aus dem Effeff, ist andererseits aber bestens vertraut mit den Lifestyle-Welten, die das Bike entstehen lassen kann. Schließlich ist er Mitbegründer des berühmten Londoner Fahrradcafés »Look Mum no Hands!«. Genauso breit agiert Eric Poscher- Mika. Bekannt wurde der Soziologe und Fahrradhändler durch seine Mit-Autorenschaft beim Buch »Cargobike Boom!«. Poscher betreibt nicht nur einen Cargo- und Urbanbike-Verleih, sondern berät auch Kommunen wie Hersteller zum Thema Lastenrad. Den fokussierten Blick des Journalisten werfen James McKnight und Andrea Reidl auf die Award-Bewerber. Letztere arbeitet unter anderem für die Zeit online, Karl oder Cicero und schreibt Bücher. Ihr Spezialgebiet: Alles zum Thema Radverkehr und alternative Mobilität in den Städten. Der Autor James McKnight kommt aus der knallharten Praxis des Mountainbike-Sports. Nach seiner aktiven als MTB-Guide in Südeuropa schreibt er für Fachmagazine aus diesem Bereich.
Wie oben bereits erwähnt, findet die Ehrung der Award-Gewinner 2019 am Abend des ersten Messetages (Mittwoch, 4.9.) im Foyer Ost statt: »Die Award-Gewinner selbst haben hier ebenfalls ihren großen Auftritt. Gleich im Eingangsbereich können so Besucher direkt die trendverdächtigsten Neuheiten der Branche in konzentrierter Form überblicken.«
Mehr zur vom 4. bis 7. September laufenden Eurobike 2019 – die ersten drei Tage sind den Fachbesiuchern vorenthalten, der letzte Messetag (7.9.) ist unter dem Kürzel »Eurobike Festival Day« auch für das Publikum geöffnet – erfahren Sie unter: www.eurobike.com sowie www.facebook.com/eurobike.tradeshow.

Text: Jo Beckendorff/Eurobike, Fotos: Eurobike

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