Fahrer-Shop in Berlin: Showroom mit Umsatz

20.12.2018
Im Fahrer-Shop arbeitet ein echter Barista.

In erster Linie dient das neue Ladenlokal von Fahrer in Berlin als Showroom, aber es werden auch Produkte verkauft und Einnahmen getätigt. Allerdings betonen die Eigentümer Joachim Leffler und Phlipp Elsner-Krause: »Konzept geht vor Umsatz.«

Fahrer, eine noch relative junge Firma für Fahrradzubehör, hat es geschafft, eine Lücke zu schließen. Die Firma hat Erfolg mit passgenauen Umhüllungen für Mittelmotoren und Akkus sowie Taschenlösungen für urbane Style-Fahrräder. Die vorläufige Krönung ist der FSX-Standard, wobei das F für Fahrer steht, das S für den Kooperationspartner Schindelhauer und das X für jeden X-beliebigen Fahrradhersteller, der sich dem offenen Standard anschließen kann. Weiterer Geschäftsbereich sind Artikel aus Recycling.

Shop mit Café

Diese und andere Lösungen werden in dem Shop prominent präsentiert, dazu einige Lastenräder und weiteres Zubehör. Der Kooperationspartner Live Cycle belegt einen Teil der Ladenfläche mit einem Werkstatt-Arbeitsplatz. Damit verbunden ist eine Café-Bar mit einem italienischen Barista, die einen relevanten Anteil am Umsatz hat.
Während in diesem Geschäft neben dem Barista ein Fachverkäufer tätig ist, sind in der Fahrer-Zentrale Berlin-Weißensee eine IT-Kraft, eine Auszubildende zur Bürokauffrau, zwei Vertriebsleute und natürlich die beiden geschäftsführenden Gesellschafter tätig. Kunden aus der Fahrradindustrie werden nun nicht mehr dort empfangen, sondern im Shop.

Vertrieb bei Wiener Bike Parts

Der Vertrieb der Fahrer-Produkte war zunächst bei Magura angesiedelt, wechselte aber nach einer Rechtsauseinandersetzung zu Wiener Bike Parts. Zugleich kümmert sich Accell als WBP-Mutter um den Vertrieb in Skandinavien; ebenfalls präsent ist Fahrer beispielsweise in Benelux, Slowakei und Polen.
Noch mehr Informationen zu Fahrer finden Sie in der nächsten Ausgabe des RadMarkt.

Text/Fotos: Michael Bollschweiler
 

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