Fahrradwirtschaft kommentiert Corona-Regierungsmaßnahmen

17.03.2020
Fahrradverbands-Logos.

In einer gemeinschaftlichen Erklärung reagieren die sieben deutschen Fahrrad-Branchenverbände Bico Zweirad Marketing GmbH (Bike&Co), Bundesinnungsverband Zweirad-Handwerk, Bundesverband Zukunft Fahrrad e.V. (BVZF), Verband des Deutschen Zweiradhandels e. V. (VDZ), Verbund Service und Fahrrad e.V. (VSF), die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG (ZEG) und der Zweirad-Industrie-Verband e.V .(ZIV) heute (17. März) auf die gestern von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angeordnete Vereinbarung bzw. außerordentlichen Maßnahmen zur Bekämpfung Corona- Epidemie.

Hier das gemeinsam verfasste (Branchen-)Statement:
»Die Verbände der Fahrradwirtschaft unterstützen die gestern angekündigten Maßnahmen von Bund und Ländern. Oberstes Ziel der nächsten Wochen muss es sein, die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Wir gehen in der Umsetzung davon aus, dass Fahrradwerkstätten ihre Dienstleistungen weiter anbieten können. Millionen Menschen werden dem Rat von Gesundheitsminister Spahn folgen und in den nächsten Wochen ihr Fahrrad statt Bus und Bahn nutzen. Das ist genau richtig so! Manche tun es bereits, andere werden ihr Rad aus dem Keller holen und es reparieren müssen. Es wird nicht nur deshalb einen hohen Bedarf in Fahrradwerkstätten geben. Schließlich wird das Fahrrad in den nächsten Wochen, neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, da es infektionssicher und von jedermann genutzt werden kann.«
Anmerkung des RadMarkts zum im Statement genannten Satz »Wir gehen in der Umsetzung davon aus, dass Fahrradwerkstätten ihre Dienstleistungen weiter anbieten können«: lesen Sie dazu bitte auch die heutige RadMarkt-Meldung »Schweizer Fahrrad-Geschäfte: »Reparieren ja, verkaufen nein«.

Text: Jo Beckendorff
 

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