Giant 01-09/2019: beste Zahlen vor allem dank E-Bikes in Europa

15.11.2019
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Wie Taiwans führender Fahrradproduzent Giant Manufacturing Co., Ltd. vorgestern (13. November) bekannt gab, hat er in den ersten drei Verkaufsquartalen 2019 einen Gesamtumsatz von 47,69 Milliarden TWD (1,42 Milliarden Euro) eingefahren. Verglichen mit den ersten neun Monaten des Vorjahres ist das ein Plus von 5 Prozent.

Wie auf der Firmenzentrale Taichung zu hören ist, verzeichnete Giant in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 »auf allen Schlüsselmärkten ein gesundes Wachstum in lokaler Währung, wobei Europa die Führungsrolle mit zweistelligen Umsatzzuwächsen übernahm, was hauptsächlich auf die E-Bike-Verkäufe mit einem Umsatzwachstum von über 40 Prozent zurückzuführen ist. Die USA verzeichneten ein gesundes Wachstum sowohl bei traditionellen Fahrrädern als auch bei E-Bikes mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Was die Inlandsumsätze in China betrifft, so erholt sich der Markt mit einem zweistelligen Umsatzwachstum«.
In Zahlen: Dank oben genanntem Wachstum stiegen sowohl Brutto- als auch operative Marge. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 3,90 Milliarden TWD (116 Millionen Euro, plus 18,8 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern lag mit 2,75 Milliarden TWD (81,76 Millionen Euro) sogar 33,5 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Lässt man die Steuereffekte des ersten Quartals des Vorjahres 2018 (damals verhagelte eine Einkommenssteuer-Erhöhung von 20 Prozent das Ergebnis) einmal beiseite, lag das Wachstum des Nettogewinns bei 21 Prozent. Dieses Ergebnis führte in den ersten drei Verkaufsquartalen zu einem Gewinn pro Aktie von 7,32 TWD (21,8 Cent).
Mit Blick auf das Gesamtjahr 2019 und darüber hinaus erklärte Giant, dass der Gesamtmarkt weiterhin herausfordernd sei und man sich weiterhin darauf konzentrieren werde, »den Verbrauchern innovative Produkte mit hoher Wertschöpfung anzubieten, die Entwicklung eigener Markenkomponenten zu stärken und die Qualität und Erfahrung der Dienstleistungen im Einzelhandel zu verbessern«.

Text: Jo Beckendorff

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