Govecs macht Essenskuriere mobil
Mobilität für Lieferdienste bietet Govecs mit dem überarbeiteten Go! T.
Mobilität für Lieferdienste bietet Govecs mit dem überarbeiteten Go! T.

Elektrorollerhersteller Govecs will sich seinen Anteil an den wachsenden Flotten der Lieferdienste sichern. Die Münchener haben ihren Transportroller GO! T in Kooperation mit Technologiepartner Bosch weiterentwickelt und ein Scootersharing-Modell mit den Essenslieferdiensten Foodora und Lieferando aufgelegt.

Der neue Go! T bringt nach Angaben von Govecs mit seinem neuen Antriebssystem im Vergleich zum Vormodell 50 Prozent mehr Beschleunigung und eine um 20 Prozent verbesserte Reichweite: Die liegt jetzt bei mehr als 100 Kilometern. Mit 4 kW maximaler Leistung kann man mit voller Zuladung – 180 Kilo sind möglich – bei 20 Prozent Steigung anfahren.
Für weitere Einsatzmöglichkeiten, bei denen weniger Kraft und Laderaum ausreichen, bringt Govecs 2019 die neuen Modelle Elmoto HR-4 und Flexy.
Der Online-Essenslieferdienstmarkt wachse und verzeichne ein rasant steigendes Bestellvolumen, wofür die Lieferkapazitäten ausgebaut werden müssen, stellt Govecs fest. Die Münchener arbeiten bereits mit Burger King, Deliveroo und Domino’s Pizza zusammen. Zwei neue Kooperationen gibt es mit Foodora und Lieferando, in denen Govecs ein neues Infrastrukturkonzept umsetzt: In Stuttgart, München und Berlin wurden GO! Rent-Hubs für Foodora und Lieferando errichtet. An den zentral gelegenen Stationen stehen nach dem Sharing-Prinzip fünf bis zehn E-Scooter zur Verfügung. Lieferkuriere können sich einen davon ausleihen und später wieder dort abstellen.
Govecs will über dieses Modell  neue Kunden gewinnen und die Erlösquellen über die regelmäßigen Mieteinnahmen diversifizieren. Geplant sind weitere Hubs in europäischen Metropolen.

www.govecsgroup.com

vz/Foto: Govecs

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