Junge Metz Mobility: neben Moover ein erstes E-City-Lastenrad

22.03.2021
Erfüllt sogar die Anforderungen zur Lastenrad-Förderung: »Metz E-Packr«.

Nachdem Moover-Macher Metz Mecatech GmbH im August letzten Jahres Insolvenz anmelden musste und auf Nachfrage beim verantwortlichen Nürnberger Insolvenzverwalter SRI Rechtsanwalts-Gesellschaft mbH letztendlich zum Jahresende komplett aufgelöst wurde, hat die hinter der Moover-Technologie stehende und in der Fahrradbranche bekannte Fürther Daum-Gruppe das Zepter übernommen. Mit der Anfang 2021 gegründeten Metz Mobility GmbH (Geschäftsführer: Wilhelm Daum) mit Sitz in der Daum-Zentrale in der Flugplatzstraße 100 wird nicht nur der hochwertige E-Tretroller Moover weitergeführt, sondern das Portfolio auch Richtung E-Kompaktrad strategisch ausgebaut.

Kurzer Blick in die Moover-Historie: Dieser hochwertige E-Tretroller war der erste, der noch vor Verabschiedung der E-Kleinstfahrzeug-Verordnung (eKFV) via Straßenverkehrs-Sondergenehmigung eine Zulassung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bekam.
Obwohl so früh im Markt, hat dieses Produkt leider nie so richtig gezündet. Weil weitaus weniger dieses nicht nur technisch, sondern auch preislich hochwertigen E-Tretrollers als geplant verkauf wurden, geriet das dahinterstehende Unternehmen Metz Mecatech GmbH mit Sitz in Zirndorf in finanzielle Schieflage. Die führte zum letztendlichen Aus.
Neustart mit Moover und E-Packr
Das junge Unternehmen Metz Mobility GmbH erweitert indes seine bisherige (Moover-)Produktpalette um ein E-City-Lasten-Kompaktrad namens »Metz E-Packr 8.0«. Das mit 20-Zoll-Laufrädern ausgestattete Pedelec zeichnet sich laut Unternehmensangaben durch seine robuste Konstruktion aus. Die ermöglicht eine hohe zulässige Gesamtzuladung von 180 Kilogramm. Zudem erfüllt dieser in Deutschland gefertigte E-Kompaktrad laut Daum sogar »die Anforderungen zur Förderung von Lastenfahrrädern«.
Mit dem »E-Packr« kombiniert Metz Mobility eigenen Angaben zufolge zwei Welten: die Nutzung als kompaktes Cityrad und die Nutzung zum Lastentransport. Somit richtet sich das Unternehmen mit diesem Modell an eine breite Zielgruppe. Denn, so die Rechnung der Fürther: »Im urbanen Umfeld steigt die Nachfrage nach Lastenbeförderung im privaten sowie gewerblichen Bereich. Der kompakte ‚E-Packr‘ vereint beide Szenarien. Die Beförderung eines Großeinkaufes oder die Spazierfahrt im Park.« Zudem eigne sich dieses Pedelec auch für Lieferdienste und Handwerker. Besonderer Clou ist das schnelle und einfachere Anbringen der Lastenträger durch ein Schnellwechsel-System.
Angetrieben wird der mit einer ansprechenden Farbauswahl und einem zeitlosen Design auch optisch ansprechende »E-Packr« mit dem eigenen Antriebssystem »Metz G8« sowie einem Akkusystem von BMZ. Der Mittelmotor besticht laut den Fürthern nicht nur durch sein niedriges Eigengewicht, sondern auch durch herausragende Fahreigenschaften und Performance. Die weitere Ausstattung setzt durchweg auf hochwertige Fahrrad-Komponenten.
»E-Packr« ist laut Metz Mobility voraussichtlich ab Anfang April 2021 »sowohl direkt als auch über den ausgewählten Bike- und E-Mobility-Fachhandel« in limitierter Stückzahl verfügbar.
Mehr Info über www.metz-mobility.de.

Text: Jo Beckendorff, Fotos: Metz Mobility
 

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