Listnride legt zusammen mit Hepster fixes Versicherungsmodell auf

31.07.2018
ListnRide Logo.

In Zusammenarbeit mit dem Versicherungsportal Hepster hat Listnride – laut eigenen Angaben »Europas größte Bike-Sharing-Plattform« - ein Versicherungsmodell für kurzfristige Fahrradvermietungen entwickelt: »Einzigartig unkompliziert wird die steigende Listnride-Nutzerschaft dadurch im Schadensfall abgesichert.«

Denn eines sei klar: Der Gedanke, sich zu jeder Gelegenheit ein perfekt passendes, hochwertiges Fahrrad von Privatleuten und Händlern leihen zu können, ist verführerisch. Nur: Was passiert im Schadensfall?
Wo bisher bei strittigen Fällen ein Listnride-eigener Fonds aushalf, steht nun eine neue individuelle Lösung parat: Zusammen mit dem Portal für maßgeschneiderte Versicherungen Hepster – einem Rostocker InsurTech (steht für »Insurance Technology«), der sich auf Kurzzeit- und Trendsport-Equipment-Versicherungen spezialisiert hat - entwickelten die Berliner ein userfreundliches Versicherungsmodell mit zwei Tarifen. Risikoträger für die situativen Absicherungen ist die Gothaer Versicherung.
Im obligatorischen Basis-Tarif ist man schon mit einem Euro pro Tag dabei. Damit sei jede Vermietung über Listnride automatisch bis 1.000 Euro Versicherungswert abgesichert. »Gibt der Vermieter einen höheren Wert seines Fahrrads an, kostet die Versicherung davon 0,1 Prozent pro Tag«, heißt es aus Berlin. Bei einem Fahrrad im Wert von 2.000 Euro entspricht das beispielsweise 2 Euro. Dafür seien mit einer Selbstbeteiligung von 250 Euro unbeabsichtigte Beschädigungen, Vandalismus und Elektronik- bzw. Akkuschäden abgedeckt.
Leistungen ohne Selbstbeteiligung bietet hingegen der Premium-Tarif: Hier ist der Mieter nicht nur bei Diebstahl und Beschädigungen auf der sicheren Seite. Im Verlust- oder Pannenfall hilft sogar eine 24/7-Notfallnummer ähnlich wie bei einem Kfz-Schutzbrief beim Rücktransport oder mit einem Ersatzrad. Der Premium-Tarif kostet pauschal drei Euro pro Tag, »ist ebenso wie der Basis-Tarif sekundenschnell direkt im Buchungsprozess auf Listnride abgeschlossen und endet automatisch mit der Rückgabe des Leihrads«. Im Schadensfall hilft Hepster unbürokratisch bei der Abwicklung.
Aktuell ist die Listnride-Versicherung nur für Vermietungen in Deutschland und Österreich verfügbar. Weitere Länder sollen folgen. Dazu Listnride-Geschäftsführer Gert-Jan van Wijk: »Sharing funktioniert nicht ohne Vertrauen und ein gewisses Maß an Sicherheit. Mit unserem Partner Hepster haben wir nun eine innovative und sehr zuverlässige Versicherungslösung, die unsere Community und damit auch das Radangebot noch schneller anwachsen lassen wird.«
Letztendlich verweisen die Berlin noch darauf, dass sie nicht nur im deutschsprachigen Raum wachsen. Die Plattform würde sich auch »in Italien, Spanien und in den Niederlanden« prächtig entwickeln. Mittlerweile seien 6.000 Leihräder gelistet – »250 Prozent mehr als noch im Juli 2017«. Auch die Zahl der vertretenen Fahrradläden sei innerhalb eines Jahres von ungefähr 100 auf über 350 gewachsen. Zudem würden aktuell zehn Herstellermarken die Chance nutzen, »ihre neuen Modelle den Listnride-Nutzern vorzustellen und zur Probefahrt anzubieten«.

Text: Jo Beckendorff/ListnRide, Foto: ListnRide

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