Little John Bikes feiert 40. Filialeröffnung in Greifswald

15.04.2021
Das übernommene Team Greifswald auf der Neueröffnung.

Der deutsche Fahrrad-Filialist Little John Bikes GmbH ist weiter auf Expansionskurs. Soeben wurde in Greifswald die 40. Filiale eröffnet. Im Herbst 2022 will man die 50. Filialeröffnung feiern. Nachdem man jetzt schon laut eigenen Angaben über das größte Filialnetz in Ostdeutschland verfügt, will man sich künftig auch verstärkt auf Metropolregionen in Westdeutschland konzentrieren. Welche Rolle dabei Unternehmens-Nachfolgeregelungen spielen, erfahren Sie hier.

Keine Frage – der Dresdner Fachhändler verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Sachen Expansion – und das entweder durch Unternehmens-Nachfolgen oder Neueröffnungen. Großes Plus für Little John Bikes: im deutschen Fahrradeinzelhandel ist aktuell kein vergleichbares Modell auszumachen, das unter anderem auch durch Unternehmensnachfolgen expandiert. Der Start der 40. Little John Bikes-Filiale in Greifswald ist zum Beispiel bereits die 30. Nachfolge eines lokalen Fachhändlers.
Heißes Thema Nachfolge-Regelungen
In diesem Zusammenhang verweist Little John Bikes auf die immer komplexer werdende Beschaffungssituation, die steigende Kapitalbindung und den zunehmenden Wettbewerbsdruck. Zudem sei das aktuelle Kundenverhalten wesentlich anspruchsvoller und emanzipierter. »Daraus resultiert ein für den Handel zunehmend stärkeres Anforderungsprofil mit entsprechender Service-, Beratungs- und Multichannel-Kompetenz. Die aktuelle Corona-Pandemie beschleunigt diese Entwicklungen zusätzlich«, heißt es aus der Dresdner Little John-Zentrale.
Mehrheit der unabhängigen Fahrrad-Fachhändler sind über 50 Jahre alt
Vor dieser Situation würden derzeit zahlreiche inhabergeführte Fachhändler stehen. Sie hätten ihr Unternehmen erfolgreich über die Jahrtausendwende geführt, stehen jetzt aber einer anderen Situation gegenüber. Und das in einem Alter - laut Branchenverband sind mehr als 60 Prozent der Inhaber über 50 Jahren alt -, in dem der nahende Ruhestand eine schon längst gewünschte berufliche Veränderung oder die zunehmende Marktkomplexität das Herbeiführen einer notwendigen Geschäfts-Weiterentwicklung blockiert.
Wenn dann auch noch die nächste Familiengeneration den Wunsch äußert, beruflich lieber etwas anderes zu machen als die Eltern, ist die Suche für ein Ausstiegs- und Nachfolgeoptions-Konzept bei vielen Inhabern präsent.
Laut Little John Bikes ist eine sichtbare Lösung häufig nicht in Sicht. Die Gründe dafür seien vielschichtig. Zum einen mangelt es an konkreten Angeboten, zum anderen schlichtweg an dem Wissen, dass es potenzielle Käufer mit fundierten Nachfolge-Konzepten gibt.
Laut Little John Bikes-Geschäftsführer Dr. Robert Peschke sind die meisten der von ihm kontaktierten bzw. besuchten Händler positiv von dem von ihm und seinem Team präsentierten Nachfolgekonzept überrascht: »In meinen Gesprächen beobachte ich oft einen regelrechten Aha-Effekt, wenn ich über das Little John Bikes-Modell spreche und unsere erfolgreich durchgeführten Nachfolgen aus der Praxis vorstelle. Viele Inhaber erkennen in diesem Moment, dass der Schritt vom Wunsch zur reellen Umsetzung scheinbar doch nicht so groß und kompliziert ist.«
Übernahme unter Bewahrung möglichst aller Inhaber-Interessen
Laut Peschke berücksichtigt das Nachfolgekonzept von Little John Bikes alle Perspektiven einer Unternehmens-Fortführung. Schon bei der Vorstellung würden wichtige Fragen beantwortet: »Wir wissen, dass sich der Inhaber nicht nur von einem sachbezogenen Vermögenswert trennt, sondern von einem Lebenswerk mit starkem emotionalem Bezug! Wir führen schließlich eine Unternehmung mit entsprechender Verantwortung fort und berücksichtigen alle Säulen der Nachfolge: die Unternehmer-, die Mitarbeiter-, die Kunden- und sogar die sozial/gesellschaftlichen Interessen.«
So definiert sich der Dresdner Filialist als überregional agierendes Unternehmen trotz seiner Größe als persönlicher Partner mit starkem lokalem Bezug. Ein bedeutender Aspekt der regionalen Verankerung ist die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen: »Mit seinem dienstleitungsorientierten Filialkonzept bedient Little John Bikes nicht nur die aktuellen Bedürfnisse der Kunden, sondern sichert damit auch die bestehenden Ausbildungs- und Arbeitsplätze am Standort.«
Ziel sei es, bestehende Mitarbeiter zu übernehmen und so die persönlichen Ansprechpartner für die Kunden zu erhalten.
Zudem profitieren die übernommenen und neuen Mitarbeiter von neuen beruflichen Chancen und Entwicklungs-Möglichkeiten, die sich innerhalb eines Filialsystems wie das von Little John Bikes mit über 300 Kollegen auftun. E-Learning zur Aus- und Weiterbildung, internationale Events und hervorragende Verdienstmöglichkeiten sind für viele Arbeitnehmer klasse Argumente, die im Rahmen eines Betriebsübergangs ins Gewicht fallen.
Anders ausgedrückt: »Im Sinne der lokalen Verankerung werden soziale, sportliche oder kulturelle Engagements der Altinhaber fortgeführt oder sogar ausgebaut.«
Mehr Info zum Fahrrad-Filialisten Little John Bikes über www.littlejohnbikes.com.

Text: Jo Beckendorff/Little John Bikes GmbH, Fotos: Little John Bikes GmbH

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