Metz Mobility erweitert Portfolio um ein Cardio-E-Kompaktrad

09.05.2022
Neu: »Metz E-Pulsr«.

Nachdem die Anfang 2021 gegründete Metz Mobility GmbH (Geschäftsführer: Wilhelm Daum) mit Sitz in der Daum-Zentrale in der Fürther Flugplatzstraße 100 mit dem hochwertigen E-Tretroller »Moover« das Portfolio der vorab ins Schlingern und in die Insolvenz geratenen Metz Mecatech GmbH übernommen und sogleich mit einem E-Kompaktrad namens »Metz E-Packr« strategisch ausgebaut hatte, folgt jetzt mit dem »Metz E-Pulsr« ein erstes Cardio-Bike.

Pedelec-Fahren verhindert Krankheiten, schont die Umwelt und macht fit. So kann das Herzinfarktrisiko um bis zu 40 Prozent sinken. Statt Ergometer im Keller setzt Metz Mobility auf ein Cardio-Pedelec. Das kann Outdoor alleine oder in der Gruppe gefahren werden. O-Ton Metz Mobility: »So machen Kreislauftraining und Reha richtig Spaß!«
Tatsache ist, dass Sportmediziner immer wieder den Wert einer gleichmäßigen moderaten Ausdauerbelastung betonen. Selbst Leistungssportler würden Pedelecs als Ausgleich und niederfrequente Trainingsmöglichkeit nutzen. »Die Chance, das Ergometer-Training auf die Straße und in die freie Natur zu verlegen, erhöht den Wirkungsgrad der Rehabilitation und erhält die soziale Kompetenz bei der Genesung«, heißt es dazu aus der Fürther Metz Mobility-Zentrale.
Bei dem »Metz E-Pulsr« handelt es sich um ein 20 Zoll bereiftes City-E-Kompaktrad, das sich unter anderem durch seine robuste Konstruktion auszeichnet. Diese ermöglicht eine zulässige Gesamtzuladung von 180 Kilogramm (inkl. Fahrer). Das eigene Antriebssystem »Metz G8« arbeitet in Verbindung mit der vollautomatischen Enviolo-Schaltung. Der (Cardio-)Clou besteht in der Steuerungsmöglichkeit über einen vorprogrammierten Pulsbereich. Egal wie steil, wie lang oder wie anstrengend die Tour durch den urbanen Dschungel auch sein mag – laut Metz Mobility verbleibt die Kreislaufbelastung stets im gewünschten Bereich.
Wie’s funktioniert? Im Cardio-Modus wird über einen Brustgurt bzw. ein Handgelenksband die Pulsfrequenz als Steuervorgabe für den Antrieb via Bluetooth-Verbindung eingebracht. Der Fahrer legt im Menü die Wunschpuls-Frequenz mit oberem Grenzwert fest. Damit sich beim Fahren der Puls des Fahrers immer im optimalen Bereich bewegt, wechselt das System dabei automatisch zwischen den Unterstützungs-Modi. So gibt der Antriebsmotor den jeweils benötigten Kraftzuschuss frei. Beim Verlassen des Zielkorridors erfolgt eine akustische Warnung.
Die automatische Regelung der stufenlosen Übersetzung bewirkt, dass stets die gleiche, voreingestellte Trittfrequenz beibehalten wird.
Natürlich kann das »E-Puslr« auch ohne Pulssteuerung wie ein ganz normales Pedelec als quirliges und dabei fahrstabiles City-Bike gefahren werden.
Das neue Modell ist voraussichtlich ab diesem April verfügbar. Der Vertrieb erfolgt sowohl direkt als auch über den ausgewählten Bike- und E-Mobility-Fachhandel. Mehr Info über www.metz-mobility.de.

Text: Jo Beckendorff/Metz Mobility, Fotos: Metz Mobility

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