Mifa-Insolvenzverwalter ist optimistisch

23.10.2014

Bereits am 9. Oktober lag dem Insolvenzverwalter der Mitteldeutschen Fahrradwerke AG (Mifa) das Restrukturierungskonzept der Beteiligungsgesellschaft Deutsche Balaton AG vor. Auch andere Interessenten, unter anderem auch aus der Branche, häben sich gemeldet, so der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Der setzt auch auf Unterstützung von anderen Seiten.

In einem dpa-Interview, das auf SZ-online zu lesen war, äußert sich Flöther optimistisch, die benötigten 15 Millionen Euro zusammenzubekommen »vor allem auch wegen der Unterstützung von Banken, die bei Mifa involviert sind.« Sie wollten es zum Beispiel ermöglichen, dass auf die bei ihnen hinterlegten Sicherheiten wie Fahrräder und das Warenlager zurückgriffen werden könne. Zudem hätten die Banken Sanierungsbeiträge angekündigt, die weit über das übliche Maß hinausgingen.
Von den Aktionären - darunter der ehemalige AWD-Chef Carsten Maschmeyer – habe er zu finanziellen Hilfen bislang »nichts Konkretes auf dem Tisch.«
Unterstützung käme vor allem von den Großkunden, so Flöther. »Sie wollen unsere Produkte und haben uns auch signalisiert, sie weiter abzukaufen. Das betrifft sowohl die klassischen Fahrräder als auch die E-Bikes.«
Foto: Jo Beckendorff
 

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