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Nach Neuausrichtung: Sport Scheck 2017/18 wieder in der Spur
Für Markus Rech steht 2018/2019 das Filialgeschäft im Fokus.

Für das am 28. Februar abgelaufene Geschäftsjahr 2017/18 meldet Sportfilialist und -versender Sport Scheck einen Gesamtumsatz von 300 Millionen Euro. Damit liegt die Otto-Group-Tochter im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 1 Prozent wieder auf seichtem Wachstumskurs. Im genannten Gesamtumsatz enthalten: Ein außerhalb der Otto Group erzielter Gesamtumsatz in Höhe von 286 Millionen Euro.

Ausschlaggebend für die Rückkehr des Umsatzwachstums seien vor allem die Online-Verkaufssteigerungen in Höhe von überproportionalen 12,6 Prozent. Dem steht allerdings auch ein flächenbereinigter leichter Umsatz-Rückgang im Filialgeschäft in Höhe von um die 1 Prozent gegenüber. Trotzdem habe der auch Fahrradprodukte verkaufende Sporthändler »einen anspruchsvollen Weg in die Profitabilität vor sich«.
Dazu der Vorsitzende der Sport Scheck-Geschäftsführung Markus Rech: »Das veränderte Einkaufsverhalten unserer Kunden macht es notwendig, dass wir unser Geschäftsmodell anpassen. Damit haben wir vor zwei Jahren begonnen. Wir werden immer mehr zu einem Ökosystem für Menschen mit einem aktiven und sportlichen Lebensstil. Nach erfolgreichem Umsatz-Turnaround unseres Online-Geschäftes liegt der Fokus in diesem Jahr auf dem Filialgeschäft.«
Welche Neuausrichtungs-Maßnahmen wurden vor zwei Jahren genau ergriffen? Sport Scheck verweist auf eine Sortimentsumstellung sowie »eine engere Vernetzung mit den Unternehmen der Otto Group und im Online-Handel«. In diesem Zusammenhang verweist die Otto-Tochter auf den 27 Prozent-Zuwachs des Neukundenanteils im Online-Handel. Der habe auch gut zum Umsatzwachstum beigetragen.
So habe man die Vernetzung mit anderen Händlern im Online-Geschäft vorangetrieben. Zugleich wurde die eigene Sport Scheck- Plattform ausgebaut. Auf www.sportscheck.com können »sowohl Hersteller als auch Händler ihre Sortimente anbieten«.
Mit Blick in das Hier und Heute meint Rech: »Nach dem Online-Segment muss nun auch das Filialgeschäft wieder in die Rentabilität und zum Wachstum geführt werden. Dieser Schritt verlangt auf der einen Seite eine Kostenreduzierung und auf der anderen Seite eine Steigerung der Produktivität bzw. Verkaufsleistung. Wir sind uns sicher, dass wir beides erreichen werden.«

Text: Jo Beckendorff/Sport Scheck, Foto: Sport Scheck
 

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