Öko-zertifiziert: Holmenkol hamstert Eco-Label für Skiwachs ein

06.03.2020
Nordic Swan Eco-gelabelt: Holmenkols »Natural Skiwax Bar«.

2003 hat der sich auf Oberflächen-Beschichtungen spezialisierte Anbieter Holmenkol damit begonnen, seine Wintersport-Technologien auf den Outdoor-Sport zu übertragen. Somit ist die laut Eigenangaben »älteste Skiwachs-Marke der Welt« mit ihren Imprägnierungs-, Spezialwaschmittel-, Hygiene-, Pflege- und Schmiermitteln für (Outdoor-)Sportler auch schon längst im Sektor Fahrrad zu Hause. Was uns aber nicht davon abhält zu berichten, dass sich Holmenkol nach genauestem Check des renommierten nordischen Umweltzeichens Nordic Swan ab sofort als erster öko-zertifizierter Skiwachs-Hersteller bezeichnen darf. Schließlich werden bei dem traditionellen Anbieter die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit großgeschrieben – nicht nur bei Skiwachs, sondern bei allen vom Unternehmen angebotenen Produkte (inkl. Fahrradprodukt-Range).

In der Ludwigsburger Firmenzentrale freut man sich über die Auszeichnung. Dort spricht man von einem »Meilenstein in der Geschichte, aber bei Weitem nicht das Ende«. Schließlich wolle man diesen Weg weiter gehen - »hin zu nachhaltigen und verantwortungsvollen Produkten. In der Natur – für die Natur«.
Die Pionierarbeit in Sachen Öko-Zertifizierung für einen Skiwachs hat eine Nummer. Mit dieser hat Nordic Swan, das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder (in Skandinavien selbst einfach als »der Schwan« bezeichnet), den Anbieter ausgezeichnet. Die Endziffern 0001 belegen, dass Holmenkol »als weltweit erster Skiwachs-Hersteller die Lizenz für das renommierte skandinavische Zertifikat« erhalten hat.
Holmenkol hatte mit seinem »Natural Skiwax Bar« an der langen und intensiven Zertifizierungsphase teilgenommen. Die Kriterien sind streng. Das Nordic Swan Ecolabel wird nur an besonders umweltbewusste Produkte aus mittlerweile über 60 unterschiedlichen Bereichen vergeben. Zugleich spielt die Performance eine wichtige Rolle. So müssen die Öko-Wachse zum Beispiel in ihrer Gleiteigenschaft ebenso überzeugen wie leicht fluorierte Wachse.
All diese Kriterien erfüllt der »Natural Skiwax Bar«: Er ist biologisch abbaubar und geht nicht zu Lasten der Leistung – sprich Sportler müssen keine Kompromisse eingehen. In diesem Zusammenhang spricht Holmenkol Produktmanager und Vertriebsleiter Deutschland Florian Pupp auch von »Performance mit gutem Gewissen«.
Der Grundsatz der Nachhaltigkeit zieht sich durch Holmenkols gesamte »Natural Serie«, deren Produkte das Bio-Label tragen – ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal: »Gemäß OECD 301 sind sie biologisch abbaubar. Nach 28 Tagen sind über 60 Prozent der Inhaltsstoffe abgebaut. Und auch bei diesen Produkten müssen Wintersportler keine Abstriche in der Performance machen. Zudem zeichnen sie sich durch ihre unkomplizierte und schnelle Anwendung aus: dünn auftragen, kurz warten und mit dem Filz polieren. Fertig. Einsetzbar sind sie 24/7, an jedem Tag, bei jedem Wetter.«
Zudem endet das Thema Nachhaltigkeit bei den Ludwigsburgern mit norwegischen Namen nicht bei den Inhaltsstoffen der Produkte. Hoher Stellenwert hat auch die Verpackung der »Natural Serie«. Sie trägt den grünen Punkt und kann mit gutem Gewissen über die gelbe Tonne beziehungsweise den gelben Sack entsorgt werden. Darüber hinaus ersetzt Holmenkol Schritt für Schritt alle Verpackungen und verwendet zunehmend Recyclate: »Dabei handelt es sich um Kunststoffe, die mindestens bereits einmal wiederverwertet wurden. Bis Ende 2020 sollen bei Holmenkol mehr als 60 Prozent der Boxen und Flaschen aller Produkte aus diesen recycelten Materialien bestehen.«
Last but not least hat der Anbieter seine Produktion hinsichtlich einer ressourcenschonenden Arbeitsweise im Blick. »Made in Germany« ist bei dem Skiwachs-Hersteller mit der Produktionsstätte nahe Münster/NRW ein wichtiger Grundsatz. Zusätzlicher umweltfreundlicher Nutzen: kurze Lieferwege.
Die Fahrradprodukte von Holmenkol rollen in übrigens über den bestens im Bikesektor aufgestellten Vertriebspartner Paul Lange & Co. OHG.

Text: Jo Beckendorff/Holmenkol, Abb.: Holmenkol

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten