In Planung: neue Rose Bikes Firmenzentrale am Standort Bocholt

09.10.2020
So soll »Rose Bikes HQ« einmal aussehen. Baubeginn: 2023.

Fahrrad-Direktanbieter Rose Bikes GmbH will in seiner Heimatstadt Bocholt eine neue klimaneutrale Firmenzentrale mit Platz für 380 Mitarbeiter bauen, die es in sich hat. Der neue Standort für das Verwaltungsgebäude »Rose Bikes HQ«, das sich bisher noch an der Schersweide 4 befindet, liegt direkt neben der Rose Biketown. Voraussichtlicher Baubeginn: 2023.

Bei der Vorstellung des neuen Bauprojekts erklärte Rose- Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose, dass sowohl design- als auch bautechnisch die wichtigsten Rose-Markenwerte (»Leidenschaft fürs Rad, Nachhaltigkeit, Innovation und Regionalität«) in das Bauprojekt einfließen sollen. Dabei würden wie immer zufriedene Mitarbeiter und bester Service im Fokus stehen.
Perspektivisch ausgelegt
Das fulminante Bauprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Stuttgarter Architektur- und Innenarchitektur-Büro Blocher Partners geplant – laut Heckrath-Rose einem langjährigen Rose-Partner, der bereits die Biketown und einige Stores geplant hat. Die Bauleitung übernimmt die Bocholter Planungsgemeinschaft Kempkes Habbig. Wenn der Bau einmal fertig ist, wird Rose Bikes mit circa 240 Mitarbeitern in den Neubau ziehen. Der soll allerdings perspektivisch für bis zu 380 Arbeitsplätze gebaut werden.
Die neue Zentrale ist als offenes »U« geplant, das auf der einen Seite die kubische Form der Biketown aufgreift und sich in Richtung des öffentlich genutzten Flussufers an der Westring-Brücke der Aa (Nebenfluss der Ems) öffnet.
Natürlich wird der bestehende Radweg in die Neuplanung aufgenommen. Eine attraktivere Gestaltung des Flussufers wurde bereits im Rahmen zahlreicher Stadtentwicklungs-Projekte angetrieben. Hier plant der Bikeanbieter in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt auch die Renaturierung der Aa-Böschung.
Innere Werte
Neben einer nachhaltigen Ausstattung war der Geschäftsführung für das Gebäudeinnere vor allem eines wichtig: Flexibilität. »Während Corona haben wir festgestellt, dass das Arbeiten aus dem Homeoffice gut funktioniert. Trotzdem möchten wir unseren Mitarbeitern feste Arbeitsplätze und einen Anlaufpunkt bieten, der den Austausch fördert und die Unternehmenskultur weiterentwickelt. Gleichzeitig wollen wir maximale Flexibilität bei der Gestaltung und Nutzung der Arbeitsumgebung gewährleisten«, betont Heckrath-Rose. Dafür sorgen unter anderem präzise durchdachte Deckenschienen-Systeme, durch die sich Büroflächen flexibel aufteilen lassen.
Wohlfühl-Atmosphäre inbegriffen
Für noch mehr Work-Life-Balance soll es zusätzliche Mitarbeiter-Incentives geben. So sind ein Fitnessbereich, eine vielseitig nutzbare Terrasse und als Highlight eine Mitarbeiterkantine mit Zugang zur grünen Dachlandschaft geplant. Neben Stellplätzen für Pendler-Fahrräder wird es außerdem eine Testflotte für gemeinsame Ausfahrten wie Lunch- oder After-Work-Rides sowie dazugehörige Dusch-Einrichtungen geben. Ziel ist es laut Rose Bikes, »eine einzigartige Unternehmenskultur zu schaffen, die Arbeit und Sport miteinander verbindet«.
Vom Bike-Versender zum Multichannel-Vorradler
Neben seiner Firmenzentrale in Bocholt lenkt der über die Jahre vom einstigen Fahrrad-Versender zum Multichannel-Anbieter mutierte Fahrrad-Hersteller und -Händler auch noch stationäre Läden in Bocholt, München, Berlin, Posthausen, Mannheim sowie im schweizerischen Meilen am Zürichsee. Dieses Netzwerk wird Schritt für Schritt ausgebaut. So stehen die Zeichen bei Rose Bikes derzeit an allen Ecken und Kanten auf Wachstum.

Text: Jo Beckendorff/Rose Bikes, Foto: Rose Bikes
 

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