Pro-Lite ganz stark im Laufrad-Bau
Pro-Lite-Chef Steve Fenton mit Laufrad-Modell Bracciano A27.

Fahrrad-Rahmen-, Laufrad- und Parts-Bauer Pro-Lite ist mit seinem OEM-Geschäft gut im Markt vertreten. Das Konzept, als Hersteller selbst und dank Auslassens von Agenten zu extrem wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können, geht auf.

Was laut dem Pro-Lite-Geschäftsführer-Duo Jasper Chen und Steve Fenton vor allem bestens läuft ist das Laufrad-Geschäft. Hier habe sich auch die Fokussierung auf Rennrad-Laufräder ausgezahlt. Laut Fenton ist man im Laufe der letzten Jahre mit seiner eigenen handgefertigten Produktion »zum größten Anbieter handgefertigter Rennrad-Laufräder« aufgestiegen – und habe sich damit auch einen Namen gemacht. Besonders stolz ist der in Taiwan lebende Brite auf die Alu-Laufräder »A27« seiner »Bracchiano«-Range (»ich liebe es, unsere Laufrad-Serien nach italienischen Städten zu benennen«): »Die sehen wie aus Karbon gemacht aus, sind aber aus Aluminium. Und sind bombenfest«.
Neben Rahmen und Laufräder ist Pro-Lite derzeit übrigens auch emsig mit einem Chassis für ein Elektro-Fahrzeug beschäftigt. Interessant, dass Fenton in diesem Zusammenhang nicht von einem E-Bike bzw. E-Cargobike spricht, sondern von einem E-Fahrzeug. Mehr wollen die Pro-Lite-Macher zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht verraten. Noch sei alles »top-secret«.
www.pro-lite.net

Text/Foto: Jo Beckendorff

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