Scappa setzt auf Luxusbikes und eigenen Flagship-Store

06.03.2014

Ende März wird der im letzten Jahr auf der Eurobike ausstellende junge italienische Fahrrad-Anbieter Scappa Cycle einen allerersten Flagship-Store in München eröffnen...

Hinter Scappa steht die Familie Gernot Müller. Der gebürtige Österreicher hat das Unternehmen mit Sitz in Verona 2010 gegründet. Die Vertriebsgesellschaft Scappa GmbH befindet sich allerdings in München. In der Bayernmetropole wird Ende März auch der erste Flagship-Store alias Scappa Showroom offiziell eröffnet werden (Adresse: Altheimer Eck 11, 80331 München).
Gernot Müller arbeitet eigenen Angaben zufolge seit mehr als 27 Jahren in der Fahrradbranche. Die Idee, eine hochwertige „Made in Italy“-Marke zu starten kam ihm aus der Überzeugung heraus, daß es durchaus eine Chance für eine hochwertige individuell gebaute Luxusrad-Marke gibt.
Alle Scappa-Bikes setzen auf handgefertigte Rahmen italienischer Bikeschmieden. Angefangen hat alles mit Carbon. Heute werden aber auch Stahl-, Alu- und Titanium-Rahmen angeboten. Für die gibt es eine lebenslange Garantie. Die genaue Vermessung der individuell gefertigten Rahmen wird im Flagship-Store vorgenommen.
Laut Gernots Sohn Clemens werde man in Europa mit Scappa ausschließlich auf eigene Stores setzen. In Asien und den USA bedient man sich ausgesuchten Fachhändlern. Was Europa betrifft, sei der Münchener Showroom ein Anfang. Mit anderen Händler wolle man nicht zusammen arbeiten. Man will bei den angebotenen Luxusprodukten Vermessung, Produktion und Service in den eigenen Händen halten.
Der Name Scappa ist übrigens eine Ableitung vom italienischen Verb „scappare“ und bedeutet „flüchten“. Somit wählte man auch einen Pferdekopf als Firmenemblem, das auf jedem Rahmen am Steuerkopf prangt. Scappa-Bicycles sollen kleinen Fluchten wertigen Spaß vermitteln.
Mehr Info unter www.scappa.it.

Text: Jo Beckendorff, Fotos. Scappy Cycle


Mit Logo & Bild (Quelle: Scappa Bicycles)

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