Shimano schaltet auch im ersten Geschäftsquartal 2021 gut hoch

29.04.2021
Shimano Jubiläumslogo.

Sowohl der Geschäftsbereich Fahrradkomponenten als auch der Geschäftsbereich Angelausrüstung profitierten im ersten Quartal des Shimano-Geschäftsjahres 2021 von der anhaltenden Corona-Krise. Schließlich sind die individuelle Mobilität und jegliche »kleine Fluchten« aus der gefühlten Lock-Down-Enge Richtung Outdoor-Freizeitbeschäftigung Themenkomplexe, die in diesen Zeiten sehr gefragt sind. Das schlägt sich auch in den nun vorgelegten ersten Quartalszahlen nieder.

Insgesamt konnte Shimano Inc. seine Quartalsumsatz im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 64,4 Prozent auf 126,43 Milliarden Yen (961,07 Millionen Euro) nach oben fahren. Das operative Betriebsergebnis lag mit 32.57 Milliarden Yen (247,76 Millionen Euro) sogar 157,3 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahrszeitraumes. Das ordentliche Ergebnis – also alle betrieblichen Erträge, die im Zuge des operativen Geschäfts entstehen und jene umfassen, die aus der betriebszweckgebundenen Geschäftstätigkeit erzielt wurden - konnte »aufgrund der Verbuchung von Wechselkursgewinnen und anderen Faktoren« um 58,3 Prozent auf 36,95 Milliarden Yen (281,08 Millionen Euro) zulegen.
Fahrradkomponenten
Shimanos größter Geschäftsbereich Fahrradkomponenten cruiste aufgrund der durch Covid-19 gekitzelten weltweiten Nachfrage weiter in hohen Regionen. Der Nettoumsatz stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 76,3 Prozent auf 103,76 Milliarden Yen (789,30 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis erhöhte sich sogar um 169,3 Prozent auf 27,73 Milliarden Yen (210,94 Millionen Euro). In diesem Zusammenhang spricht Shimano von »robusten Einzelhandels-Verkäufen von Fahrrädern und fahrradbezogenen Produkten in den Übersee-Märkten, einschließlich Europa und Nordamerika« - und zwar derart, dass »das Angebot nicht mit der Nachfrage Schritt halten konnte«. Ergo würden die Tendenzen der Verknappung der Marktvorräte in jedem Land anhalten. Unter diesen Marktbedingungen sei der Auftragseingang für Shimanos neuer sportlichen E-Bike -Komponentenserie »EP8« sowie der neuen MTB-Komponenten-Serie »Deore« MTB-Komponenten »und einer breiten Palette bestehender Produkte insgesamt rege« gewesen.
Ausblick
Mit Blick auf das erste Verkaufshalbjahr 2021 sowie das Gesamtjahr 2021 hat Shimano seine bisherigen Gesamtumsatz- und Betriebsergebnis-Prognosen belassen, die des jeweiligen ordentlichen Ergebnisses allerdings »im Zusammenhang mit der Abwertung asiatischer Währungen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021« etwas nach oben korrigiert.
In Zahlen: während man für das Gesamtjahr weiterhin von einem Gesamtumsatz von 455,50 Milliarden Yen (3,46 Milliarden Euro) und einem operativen Betriebsergebnis von 105,0 Milliarden Yen (798,74 Millionen Euro) ausgeht, wurde die Prognose für das ordentliche Ergebnis von bisher 105,3 Milliarden Yen (801,02 Millionen Euro) um 4 Prozent auf 109,5 Milliarden Yen (832,97 Millionen Yen) angehoben.
Zum Vergleich mit 2020 wäre das ein Gesamtumsatz-Plus von 20,5 Prozent, ein Plus von 27 Prozent beim operativen Betriebsergebnis sowie ein Plus von 34,4 Prozent beim ordentlichen Ergebnis.
Anders ausgedrückt: Shimano schaltet in seinem 100. Jubiläumsjahr weiter kräftig hoch.

Text: Jo Beckendorff, Foto: Shimano

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