Simplon: neuer Vertriebs- und Marketing-Mann, neue Bikes

24.07.2019
Andreas Rauter mit E-Tiefeinsteiger »Chenoa Bosch CX Uni«.

Auf den diesjährigen Eurobike Media Days (EMD) in Südtirol präsentierte Österreichs Fahrradproduzent Nummer Zwei Simplon Fahrrad GmbH nicht nur seine Produkte für die Saison 2020. Geschäftsführer Stefan Vollbach und sein Team nutzten auch die Gelegenheit, den angereisten Medienvertretern ihren neuen Vertriebs- und Marketingleiter Andreas Rauter persönlich vorzustellen.

Nach dem Ausscheiden des langjährigen Vertriebsleiters Wolfgang Haberstock (der RadMarkt berichtete) und dem Ende des Jahres bevorstehenden Ausscheiden von Marketingleiter Ralph Kessler übernimmt der neue Mann beide Bereiche quasi in Doppelfunktion. Wobei er laut Vollbach im Marketing ausschließlich die Sektoren Offline und Handelsmarketing übernimmt.
Branchen-Newcomer Rauter kommt von Surfausrüster sowie Surf-, Sport- und Winterbekleider O’Neill. Vorab hat er unter anderem auch bei der Salewa-Mutter Oberalp sowie der Snowboard-Ikone Burton gearbeitet.
Andreas Rauter übernahm dann auch gleich am Kronplatz die Vorstellung des unter 20 Kilogramm wiegenden StVZO-ausgestatteten E-Stadtrads »Chenoa« - neben dem Trekking-Modell »Kagu« meistverkaufte Bike des österreichischen Baukastensystem-Anbieters. Das neue »Chenoa« wird sowohl als Tiefeinsteiger für Damen als auch mit Trapezrahmen für Herren angeboten. Bei beiden Modellen ist der 600 Watt-Akku im unteren (Karbon-)Rahmenrohr integriert. Sowohl Batterie als auch Motor und Display kommen von Bosch (neuer E-Bike-Kit »CX«). Kunden können neben dem 625 Intube-Akku auf Wunsch auch noch einen externen zweiten 500 Watt-Akku am Gepäckträger hinzunehmen. Weitere Features sind Riemenantrieb-Kompatibilität, komplett innenverlegte Züge, eine Schwerstlastträger-Option, 28 Zoll-Laufräder/Bereifung und vieles mehr.
Ein anderer Hingucker ist das erstmals auch auf E-Support setzende Rennrad-Erfolgsmodell »Kiaro«. Ausgestattet mit einem Hinterrad-Leichtlauf-Motor von Ebikemotion Technologies aus Spanien (seit Oktober in Händen des deutschen Automobil-Zulieferers Mahle) und im (Karbon-)Rahmen-Unterrohr integrierten Akku wiegt »Kiaro PMax« gerade einmal 10,9 Kilogramm. Des Weiteren wird dieses Modell unter dem Namen »Inissio Pmax« auch als Gravelbike angeboten. Mit seinen breiteren Reifen kommt diese E-Offroad-Variante auf ein Gesamtgewicht von gerade einmal 11,9 Kilogramm.
www.simplon.com

Text/Foto: Jo Beckendorff

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten