Stella Bikes eröffnet Testcenter in Herne

17.09.2020
Marcos Pérez Herrera


Der niederländische E-Bike-Spezialist Stella, der vor allem das Konzept des Direktvertriebs verfolgt und die E-Bikes ohne Zwischenhändler und mit Probefahrt zu Hause beim Kunden anbietet, hat Expansionspläne in Deutschland. Nach der Niederlassung Nettetal haben die Niederländer nun in Herne ein zweites Testcenter in Deutschland eröffnet.

Neben der Probefahrt zu Hause gehören bei Stella auch flächendeckend verteilte Testcenter zum Konzept, in denen Kunden das Sortiment ausgiebig kennenlernen können. In Herne steht auf 420 Quadratmetern eine große Auswahl an E-Bikes zum Probefahren bereit, hinzu kommt ein Sortiment an Fahrradzubehör und auch Inspektionen und Reparaturen werden dort gemacht.
Die Stadt Herne »bietet in unserer Zielgruppe beste Voraussetzungen und hat ein sehr gutes Einzugsgebiet im Ruhrgebiet. Sie ist für unsere Kunden optimal zu erreichen«, erklärt Stella-Geschäftsführer Marcos Pérez Herrera. 
Ziel sei es, das Stella-Konzept in ganz Deutschland zu etablieren. Das beruht vor allem darauf, dass der komplette Prozess im eigenen Haus verbleibt: von der Idee über die E-Bike-Entwicklung und Montage bis zum Vertrieb. So würden Kosten für Zwischenhändler gespart und die Qualitätsfahrräder made in NL könnten zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden. Hinzu kommt ein »Rundum-Service«-Versprechen, zu dem Reparaturen und Wartungen beim Kunden zu Hause und eine Garantie von bis zu fünf Jahren gehören.
Auch sortimentsmäßig habe Stella in den vergangenen Jahren speziell für den deutschen Markt wichtige Aspekte aufgegriffen: So wurden zum Beispiel die Modelle Morena und Livorno mit extra starken Mittelmotoren von Bosch und Shimano sowie sehr guten Bremssystemen für hügelige Landschaften ausgestattet. Außerdem haben die Gepäckträger – anders als in den Niederlanden üblich – eine Federklappe.


www.stellabikes.de
Verena Ziese/Fotos: Stella Bikes

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