Studie von Fahrrad.de und Neocom: Marke beim E-Bike-Kauf egal

07.09.2021
Digitaler Kaufberater von Neocom auf Fahrrad.de.

Die Marke spielt beim E-Bike-Kauf keine große Rolle. Das zeigt eine Untersuchung der Internetkaufplattform Fahrrad.de gemeinsam mit dem Startup Neocom. Dessen digitaler Kaufberater kommt bei dem Online-Bike-Händler zum Einsatz.

Mit der so genannten Guided-Selling-Technologie von Neocom wird den E-Bike-Interessenten unter anderen eine Möglichkeit geboten, ihr gewünschtes Fahrrad zu ermitteln. Dazu müssen Fragen beispielsweise zum Einsatzzweck, zur gewünschten Farbe oder eben zur Marke beantwortet werden. Daraus generiert sich die passende Produktauswahl.
Wie die Studie zeigt, wird dieses Angebot vor allem von Menschen mit wenig Vorwissen genutzt. Deren Antworten zeigten, dass es noch keinem Hersteller gelungen ist, für ein starkes Markenbewusstsein zu sorgen. »Für 38 Prozent dieser Kundinnen und Kunden ist es unwichtig, welche Marke das gewünschte E-Bike hat. Für sie spielen Kriterien wie die Ausstattung, die Reichweite und das Design des Rades eine größere Rolle«, so das Resümee.
Wenn Kunden des Online-Händlers doch nach einer bestimmten Marke suchen, interessieren sich jeweils 8 Prozent für E-Bikes der Hersteller Giant, Kalkhoff und Ortler. Es folgen die Marken Cannondale und Winora, die von jeweils 6 Prozent nachgefragt werden. Vervollständigt werden die Top Ten durch Räder der Hersteller Cube (5 Prozent), Rabeneick (4 Prozent), Haibike (4 Prozent), Serious (2 Prozent) und Diamant (2 Prozent).
Auch wenn es um Vorlieben für eine bestimmte Marke bei Motoren geht, ist die Anzahl der Kunden ohne bestimmte Präferenz mit 38 Prozent gleich hoch. Favorit ist allerdings bei den Herstellermarken ganz klar Bosch (35 Prozent). Die Marken Shimano und Yamaha werden von jeweils 10 Prozent bevorzugt. Bafang mit 3 Prozent und Ebikemotion (Mahle) mit 2 Prozent vervollständigen die Top Five.
»Die Bereitschaft von Fahrrad.de, innovative technologische Ansätze zu testen und für Neuerungen offen zu bleiben, zahlt sich in einem detaillierten Wissen über die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden aus. Im digitalen Kaufberater werden eine Reihe von Fragen zu den persönlichen Präferenzen und der geplanten Nutzung beantwortet, sodass sich wie im klassischen Verkaufsgespräch immer klarer eingrenzen lässt, welches das am besten geeignete E-Bike ist«, erklärt Dana Nedamaldeen, Gründer und Co-CEO von Neocom die im Shop von Fahrrad.de eingesetzte Guided-Selling-Technologie des Start-ups.
https://www.fahrrad.de/productfinder-ebikes.html
Abb.: Fahrrad.de
 

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