Sweet Protection launcht Eyewear mit eigener Linsentechnologie

08.10.2019
Google-Launch mit patentierter Linsentechnologie »RIG«.

Die zum führenden nordischen Sport-Premiummarken-Dach Active Brands AS (Bula, Daehlie, Kari Traa) gehörende Funktionsbekleidungs- und Protektoren-Marke Sweet Protection launcht eine allererste und aus drei Modellen bestehende Eyewear-Kollektion. Dabei handelt es sich anfangs ausschließlich um sportliche Schutzbrillen (Goggles), die mit einer patentierten Linsen-Technologie namens »RIG« punkten sollen.

»RIG« steht laut Sweet Protection, die mit ihrem Bikesegment die Produktgruppen Bikewear, Helme, Protektoren und Accessoires abdeckt, für »Retina Illumination Grading«. Diese Technologie sorge dafür, dass Wintersportler unabhängig von den Lichtverhältnissen kontrastreiche Sicht haben. »Selbst das berüchtigte ‚Flatlight‘, wie es im hohen Norden nicht selten herrscht, ist für die RIG-Goggles von Sweet Protection kein Problem«, heißt es aus der Markenheimat Norwegen. Laut dem Anbieter wurde die markeneigene »RIG«-Technologie aus der Notwendigkeit heraus geboren, dem »Flatlight« etwas entgegen zu setzen, das die Norweger unter das griffige Kürzel »Confindence in Contrast« packen.
Aufmerksame Fans des alpinen Ski-Weltcups werden erste Sweet Protection-Goggles bereits in der vergangenen Saison schon aufgefallen sein. Unter anderen war der heimische Skirennläufer Aksel Lund Svindal mit den neuen Goggles erfolgreich in seiner letzten Saison auf der Piste. Bisher waren »diese edlen Goggle im schlichten Design, die nur das Sweet-Logo ziert«, nur der Weltelite vorbehalten. Nun kommen die Hightech-Googles endlich in den Fachhandel. O-Ton aus der Osloer Firmenzentrale: »Diesen Winter bietet Sweet Protection als neuer Player im Eyewear-Segment das Beste an, was es auf dem Markt gibt.«
Laut Eigenangaben darf sich Sweet Protection fortan damit rühmen, »die erste vorgeformte Linse für Goggles entwickelt zu haben, die ballistische und torische Eigenschaften besitzt. Torische Linsen haben in zwei senkrecht zueinanderstehenden Richtungen zwei unterschiedliche Brechwerte – somit ermöglichen sie einen besseren Fokus und eine Kompensation astigmatischer Abweichungen des Auges.«
Die oben genannten speziellen Linsen kommen in zwei (»Interstellar« und »Clockwork«) der drei Goggle-Modelle zum Einsatz. Die Linsen sind laut Sweet Protection »ungewöhnlich starr, was im ersten Moment gewöhnungsbedürftig erscheint, doch direkt durch eine extrem hochwertige Haptik auf ganzer Linie überzeugt, sobald man sie erst einmal in die Hand genommen und aufgesetzt hat«. Zudem überzeuge die Goggle-Performance mit hervorragenden optischen Eigenschaften bei minimaler Verzerrung und extremer Stoßfestigkeit: »Darüber hinaus wurden die ‚RIG‘-Linsen entwickelt, um den militärischen ballistischen Standards für Brillen zu entsprechen, so dass sie einem Projektil eines Kalibers 22 standhalten können.«
Auch an Bord: das für seine atmungsaktiven Funktionsmembrane bekannte Unternehmen Gore. Sweet Protection hat die speziellen
Belüftungsöffnungen der Doppellinsen mit »Gore Protective Vents« ausgestattet: »Zweck dieser im Goggle-Segment einzigartigen Ventilationsschlitze ist der Druckausgleich zwischen der äußeren und der inneren Linse, um eine optische Verzerrung so minimal wie möglich zu halten. Dabei vermeidet der variable Atmosphärendruck eine Verformung der inneren Linse. Im Weltraum wurden die Goggles übrigens noch nicht getestet, konnten aber bei irdischen Tests auf ganzer Linie überzeugen.«
Mehr Info unter www.sweetprotection.com.

Text: Jo Beckendorff/Sweet Protection, Fotos: Sweet Protection

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