Thun unterstützt Regenwald-Initiative

10.01.2020
Urkunden-Übergabe: Jens Bergmann (links) und Alexander Thun.

Ende des Jahres 2019 hat Fahrrad-Komponentenanbieter Alfred Thun 3.500 Euro an das deutsche Regenwald-Projekt »Mein Regenwald« gespendet. Mit diesem Betrag retten die Ennepetaler 60 Hektar Regenwald vor der Zerstörung. Oder anders ausgedrückt: Das Regenwald-Engagement des Unternehmens kompensiert somit circa 600 Tonnen CO2 pro Jahr.

Beweggrund für diese Geldspende sind laut Geschäftsführer Alfred Thun die ernsthaft durch Holzfäller, Wilderer, korrupte Beamte, Landräuber und landwirtschaftliche Investoren gefährdeten Regenwälder: »Der Erhalt des Regenwaldes spielt nicht nur eine wichtige Rolle bei der Milderung der globalen Klimakrise, sondern sichert auch die Heimat und den Lebensraum vieler indigener Völker und zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.«
»Mein Regenwald« ist ein Projekt der gemeinnützigen Organisation »Chance e.V.«. Es dient zum Schutz und zur Erforschung einer 18.000 Hektar (180 Quadrat-Kilometer) großen Waldfläche in den peruanischen Anden. »Die peruanische Forstbehörde hat die Verantwortung für dieses Stück tropischen Regenwaldes auf ‚Mein Regenwald‘ übertragen, damit die Organisation es als fünftgrößtes privates Naturschutzgebiet des Landes erhalten und die benachbarten Bauerndörfer im Kampf für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung unterstützen kann«, heißt es bei Chance e.V.
Der erste Vorsitzender von Chance e.V. Jens Bergmann besuchte im Dezember den Kompenentenanbieter in seinem Stammhaus in Ennepetal. Dort überreichte er die Waldpaten-Urkunde.
Eine zukünftige Kooperation zwischen »Mein Regenwald« und Thun wurde diskutiert. Laut den Ennepetalern könnte es insofern intensiviert werden, »als dass die durch Thun bewahrte Regenwald-Fläche so weit vergrößert wird, dass der gesamte CO2-Fußabdruck des Unternehmens ausgeglichen wird«.
O-Ton Alfred Thun: »Derzeit prüfen wir die Möglichkeit einer CO2-neutralen Produktion. Indem wir die CO2-Emissionen unseres Unternehmens vermeiden, reduzieren und kompensieren, wollen wir dies in naher Zukunft erreichen.« Dies seien dann die ersten Schritte zu einer ganzheitlichen und formalisierten CSR- und Nachhaltigkeitsstrategie seines Familienunternehmens.

Text: Jo Beckendorff/Thun, Foto: Thun

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