TINK GbR gibt Hilfe bei Einführung von Transportrad-Mietsystemen

02.10.2019

Der Erfolg des vor rund einem Jahr abgeschlossenen TINK-Projekts (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen, der RadMarkt berichtete) führte im Mai 2019 zur Gründung der Tink Walter und Wagner GbR. Hinter der Neugründung stehen Marco Walter und Dr. Friederike Wagner. Unterstützt werden beide von Judith Wehr, der neuen TINK-Geschäftsstellenleiterin in Konstanz.

In den zwei TINK-Modellkommunen, Konstanz und Norderstedt, wurde ein flächendeckendes Transportrad-Mietsystem eingeführt, mit dem vollautomatisch und rund um die Uhr Lastenräder ausgeliehen werden können. Die TINK GbR möchte jetzt weitere Städte bei der Einführung von Transportrad-Mietsystemen beraten, individuelle Mietkonzepte erstellen, bei öffentlichen Ausschreibungen und Förderanträgen unterstützen sowie ein großes TINK-Netzwerk etablieren. Ziel für die nächsten 10 Jahre sind 100 TINK-Kommunen.
Mit einem vollautomatischen Transportrad-Mietsystem hätten Stadtbewohner und -besucher jederzeit kostengünstigen Zugriff auf ein Transportrad, ohne ein eigenes besitzen zu müssen, so der Grundgedanke. Dass damit eine echte Alternative zum Auto bereitsteht, hat sich bei der Evaluation des TINK-Projekts in Konstanz gezeigt. Gut die Hälfte der Befragten gab an, das Transportrad-Mietsystem schon für Wege genutzt zu haben, die zuvor mit dem Auto zurückgelegt wurden.
Das TINK-Modellprojekt in Konstanz und Norderstedt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert. Die nationale Projektleitung und Evaluation lag bei der E-fect eG, Betreiber der Mietradsysteme sind Nextbike (Norderstedt) und Fahrradspezialitaeten (Konstanz).
Weitere Infos unter www.tink.bike.

Foto: TINK GbR

 

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