Nach Umsatzverdoppelung 2020: Ampler Bikes expandiert weiter

26.02.2021
Ampler Bikes.

Nach einer letztjährigen Umsatzverdoppelung setzt der junge E-Bike-Direktanbieter Ampler Bikes in diesem Jahr auf folgende Strategie: während man das schnelle Wachstumstempo auf dem für das Unternehmen wichtigsten Absatzmarkt Deutschland beibehalten will, soll gleichzeitig die Expansion in weitere Landesmärkte vorangetrieben werden. 2021 haben die Esten die Schweiz und die Niederlande im Visier. Dabei ist auch die Eröffnung von jeweils einem Flagship-Store geplant.

Um das oben genannte Wachstum sowie die weiteren Expansionspläne in geordneten Bahnen überhaupt noch lenken zu können, hat sich bereits die Mitarbeiter-Zahl des sich auf E-Alltagsräder konzentrierenden Anbieters im letzten Jahr von 45 auf 85 erhöht. Das aktuelle Team soll 2021 noch einmal »zur Wachstums-Unterstützung« verdoppelt werden. In diesem Zusammenhang gab Ampler bereits Ende letzten Jahres erste Pläne für eine neue CO2-neutrale Montagefabrik in Estland bekannt. Baubeginn: 2021. Die derzeitige Fabrik in der Nähe von Tallinn wurde erst im November 2019 eröffnet.
Dazu Ampler-Mitbegründer und -CEO Ardo Kaurit: »Wir glauben an schnelles, aber nachhaltiges Wachstum. Obwohl die Fahrradindustrie im Allgemeinen auch im Jahr 2021 höchstwahrscheinlich mit Herausforderungen in Bezug auf die Verfügbarkeit von Rahmen und Komponenten konfrontiert sein wird, glauben wir an unser Set-up.«
Beeindruckende 2020er-Zahlen
Verglichen mit dem Vorjahr hat Ampler Bikes laut eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzwachstum von 115 Prozent eingefahren. Mit dieser Zahl im Rücken verbuchte der junge D2C-Anbieter auch einen (allerdings nicht benannten) Jahresend-Gewinn.
Alleine auf dem größten Ampler-Markt Deutschland betrug das Umsatzwachstum 136 Prozent. Laut Angaben aus der Ampler-Zentrale in Estland wurde dieses Wachstum »durch ein sich während der Pandemie veränderndes Verbraucherverhalten und den zunehmenden Umstieg von Personennahverkehr und Autos auf E-Bikes« begünstigt. Die Auswirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen (Schließung der beiden deutschen Showrooms in Berlin und Köln sowie die Unterbrechung der landesweit angebotenen Testfahrten-Programms) auf die Ergebnisse des Unternehmens seien durch das Direktvertriebs-Modell kompensiert worden: der Online-Verkauf macht mehr als 90 Prozent des Unternehmens-Umsatzes aus.
Mehr Info zur erst 2016 gegründeten Mobilitäts-Marke Ampler Bikes über www.amplerbikes.com.

Text: Jo Beckendorff/Ampler Bikes, Foto: Ampler Bikes

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