Vässla sichert sich neun Millionen Euro Wachstumskapital

24.06.2021

Mit der frisch eingesammelten Summe von neun Millionen Euro hat der schwedische Mikromobilitätsanbieter und E-Bike-Hersteller Vässla neues Kapital aufgenommen. Damit soll eine neue Mikromobilitätslösung an den Start gebracht werden.

Die Zeichen für das 2017 von Rickard Bröms in Schweden gegründete Unternehmen Vässla, das bisher mit seinem E-Moped im Markt ist, stehen auf Wachstum. Das dafür benötigte Kapital kommt aus einer Förderrunde mit Unterstützung mehrerer Investmentgesellschaften, vermögenden Privatpersonen und Familienunternehmen.
Angeführt wurde die Finanzierung von der schwedischen Investmentgruppe Skabholmen Invest, die bereits Unternehmen wie die Segelbekleidungsmarke Henri-Lloyd und Zeta Display, ein führendes Unternehmen für Digitalanzeigen, unterstützt hat. Zukünftig wird Skabholmen Invest auch dem Vässla-Vorstand angehören.

Neue Mietplattform Vässla Club geplant

Mit ihrem kürzlich vorgestellten Vässla Bike sei eine neue Kategorie zwischen Roller und E-Bike geschaffen worden und eine neue Ära der Mikromobilität auf den Straßen Skandinaviens eingeläutet worden, heißt es aus Schweden. Als »optimale und kostengünstige Mobilitätslösung« plant Vässla mit dem frischen Kapital jetzt den Launch seiner Club-Verleihplattform, »die ein nahtloses Mobilitätserlebnis für Menschen, Lieferservices und Unternehmen schafft.« Dafür wird die Vässla Club Sharing-App eingesetzt, die über Flottenmanagement-Funktionen verfüge.
Die Plattform wird drei separate Angebote haben: den Vässla Club for People - ein monatlicher Abo-Service für Privatkunden, den Vässla Club for Delivery - ein wöchentlicher Abo-Service für Lieferfahrer und den Vässla Club for Enterprises – ein stundenweiser Miet-Service für Hotels, Resorts, Campingplätze et cetera.
Geplant sind Pilotprojekte in mehreren europäischen Großstädten wie Berlin, Wien, Hamburg und Madrid. Zu einem späteren Zeitpunkt soll in den boomenden Mikromobilitäts-Markt in Großbritannien expandiert werden, abhängig gemacht wird dieses Vorhaben allerdings von der Regierungsgesetzgebung zu E-Scootern, die Anfang 2022 veröffentlicht werden soll. Schon jetzt besteht die Möglichkeit, sich in die Wartelisten für Berlin und Wien einzutragen.
Fotos: Vässla

 

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