VSF-Zukunft: Stühlerücken für die »Nach-Herresthal«-Zeit

11.11.2020
Geht Ende Februar 2021: VSF-Geschäftsführer Albert Herresthal.

Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher und intensiver Tätigkeit auf politischer, verbandlicher und fachlicher Ebene wird Albert Herresthal (Bild rechts) seine aktive Zeit als geschäftsführender Vorstand und Geschäftsführer beim Fahrrad-Verband Verbund Service und Fahrrad e.V. (VSF) planmäßig Ende Februar 2021 beenden. Diese Zäsur nimmt der VSF eigenen Angaben zufolge zum Anlass, »seine internen Strukturen anzupassen und neue Talente einzubinden«.

Wie kein anderer hat Branchenveteran Herresthal das Bild des VSF über viele Jahres geprägt. Zu seinen größten Verdiensten gehören zweifellos die Initiierung des Branchenkongresses Vivavelo und die Stärkung des VSF als ein Verbund, der sich für die Belange und Interessen aller Branchenteilnehmer einsetzt.
»Ich bin dankbar, dass ich diesem wunderbaren Verbund über viele Jahre dienen und ihn mitgestalten durfte, und wünsche dem VSF eine erfolgreiche Zukunft. Die Interessen der Mitglieder, aber auch der Fahrradbranche insgesamt waren mir immer ein Herzensanliegen, daher werde ich mich auch künftig für die politische Arbeit der Fahrradwirtschaft engagieren«, erklärt Herresthal.
VSF-Vorstandsmitglied Thorsen Larschow betont, dass Herresthal »in einer Zeit, in der es wichtig war, Orientierung zu haben, die Führung übernommen hat. Dadurch konnte der VSF stetig wachsen und an Bedeutung gewinnen. Ohne Albert wären wir nicht so weit, wie wir heute sind.«
Stühlerücken im bestehenden Team
Die personellen und strukturellen Weichenstellungen für einen reibungslosen Übergang und erfolgreichen Aufbruch in einen neuen verbandlichen Abschnitt haben die VSF-Verantwortlichen in den zurückliegenden Monaten vorgenommen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Ziel, die erfolgreiche Lobbyarbeit »pro Fahrrad« des VSF und seine Einflussnahme für die Interessen der Branche in die Zukunft zu überführen.
»Unser Ziel ist es, aus unserem kleinen Team möglichst viel Leistung für den stationären Fachhandel auf die Straße zu bringen. Dabei werden uns die besonderen Kompetenzen und Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters genauso helfen, wie unser ausgezeichnetes Teamplay«, erklärt Uwe Wöll (1. Bild unten). Wöll wird in Zukunft als alleiniger Geschäftsführer im VSF agieren und diesen nach außen repräsentieren. Diese Aufgabe übernimmt er von Dirk Sexauer (2. Bild unten), der im Verein neue Aufgaben übernehmen wird: Sexauer wird die Bereiche Vereinsadministration, Finanzen und Mitgliederbetreuung sowie das Thema Digitalisierung leiten.
Stephan Fuchs (3. Bild unten) verantwortet hingegen weiterhin die Bereiche Akademie und Kommunikation - und ist zudem »Organisations-Chef« aller VSF-Veranstaltungen.
Neue Teamplayer an Bord
Seit diesem Monat (November) neu an Bord: Jasper Berg (4. Bild unten). Als Referent Public Affairs wird er aus dem Berliner Büro des VSF heraus die politische Arbeit maßgeblich mitgestalten. Berg kommt vom Handelsverband Hessen e.V. und hat mehrjährige Erfahrungen im Politik-, Verbands- und Kooperations-Management im Rücken. Die Strukturen und Themen des Handels kennt Berg aus der engen Zusammenarbeit mit dem inhabergeführten Handel in Hessen.
Schon seit August 2020 ist Melanie Harms-Ensink (5. Bild unten) für die interne und externe Kommunikation des VSF verantwortlich. Vor ihrem Wechsel zum VSF war sie für die Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit eines bundesweit aktiven Unternehmens der Pflegebranche im Dienst. Zudem bringt sie mehrjährige Erfahrung im Bereich Markt- und Konsumentenforschung mit.

Text: Jo Beckendorff/VSF, Fotos: VSF

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