ZEG rüstet zwei E-Bike-Modelle mit ABS aus

26.03.2019
Das Cockpit des Flyer Upstreet4 ABS.

Als einen Beitrag zu mehr Sicherheit beim Fahren mit einem Pedelec, stattet der Zweirad-Fachhandelsverband ZEG erstmals einige seiner E-Bike-Modelle mit einem Bremsassistenten aus. Verbaut wird das Antiblockiersystem von Bosch und Magura.

Mit ABS ausgerüstet zu haben sind die ZEG-Modelle Pegasus Savona EVO 10 und das Flyer Upstreet 4. Dadurch kommt zu den Fahrzeuggewichten von rund 25 Kilogramm ein Mehrgewicht von 800 Gramm. Beide E-Bikes sind mit Bosch Performance Line CX-Antrieb und 500-Wh-Akku bestückt. Der Preis für das Pegasus Savona liegt bei 3.799 Euro. Das Flyer Upstreet 4 lässt sich individuell konfigurieren; dabei startet die ABS-Variante bei 4.299 Euro.
So funktioniert E-Bike-ABS: An den Bremsscheiben beider Laufräder sitzen Sensoren, die die Raddrehzahl messen. Kommt es zu einem starken Abfall der Drehzahl beziehungsweise zu einem deutlichen Drehzahlunterschied vorne und hinten, senkt die in der Box am Lenker angebrachte ABS-Kontrolleinheit den Bremsdruck für Sekundenbruchteile, bis das Laufrad wieder rollt; dann wird wieder Bremsdruck aufgebaut. Dieser Vorgang kann sich etliche Male pro Sekunde wiederholen, sodass man trotz voll durchgezogenem Bremshebel sicher zum Stehen kommt. Da ein blockierendes Hinterrad kein so großes Problem ist, greift das System beim E-Bike nur in die vordere Bremse ein.

Fotos: ZEG
 

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