ZIV 01-06/2018: Erfreuliche Zahlen dank bester Wetterverhältnisse

30.08.2018
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Soeben legt der Zweirad-Industrieverband ZIV erstes Zahlenmaterial für das erste Halbjahr 2018 vor. Demnach trübte nur der kühle März die ansonsten hervorragenden Witterungsverhältnisse ein.

Ansonsten gilt: »Sowohl Industrie als auch Handel freuten sich über ideale Bedingungen zum Radfahren und somit auch über die wirtschaftliche Entwicklung des Fahrrad-, E-Bike-, Komponenten- und Zubehör-Marktes«.
In Zahlen: Die Produktion von Fahrrädern und E-Bikes der ersten sc hes Monate des Jahres 2018 lag laut ZIV »leicht über Vorjahr bei geschätzten 1,33 Millionen produzierter Einheiten und damit erneut auf hohem Niveau«. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 ist das ein leichtes Plus von 1,9 Prozent.
Nicht nur die Produktion, auch der Absatz von Fahrrädern und E-Bikes über alle Vertriebskanäle rollte bergauf – und zwar um gute 6 Prozent auf nunmehr insgesamt 2,8 Millionen Einheiten. Des Weiteren sei davon auszugehen, dass »der Umsatz mit Fahrrädern, E-Bikes, Komponenten und Zubehör das Niveau des Vergleichszeitraums in 2017 übertreffen wird«.
In diesem Zusammenhang verweist der ZIV auf das Statistische Bundesamt. Laut diesem sind die Importe von Fahrrädern und E-Bikes nach Deutschland um gut 10 Prozent auf rund 2,17 Millionen Einheigten gestiegen. Und: »Der Anteil an E-Bikes lag bei den Importen im Zeitraum Januar bis Juni bei circa 25 Prozent.«
Gut News auch mit Blick auf die Exporte von Fahrrädern und E-Bikes. Sie kletterten im ersten Halbjahr 2018 laut ZIV um gut 11 Prozent auf 0,73 Millionen Einheiten bergauf. Hier lag der Export-Anteil von E-Bikes sogar bei circa 34 Prozent.
ZIV-Fazit: »Wie bereits im Vorfeld der Eurobike 2018 prognostiziert, werden sich die E-Bike Verkäufe auch in diesem Jahr überdurchschnittlich entwickeln. Der ZIV schätzt, dass im 1. Halbjahr 2018 circa 670.000 Einheiten abgesetzt wurden. Auf das Gesamtjahr bezogen, lässt sich die Prognose des ZIV auf rund 850.000 verkaufter E-Bikes präzisieren, was einem Plus von rund 18 Prozent entspräche.«

Text: Jo Beckendorff/ZIV

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