Mit ihren rund 1.200 Mitarbeitenden vereint die Oberalp Gruppe ein Portfolio von 18 Sportmarken unter einem Dach. Sieben davon – darunter auch die mit einer »Bike-to-Hike«-Bikewear-Kollektion im Markt aktive Bergsport-Marke Salewa sowie die mit einer MTB-Wear-Line im Markt aktive Bergsport-Marke Dynafit – befinden sich sogar im Eigentum der Südtiroler. Außerdem ist die Gruppe mit der Entwicklung und Produktion von Bergsport-Artikeln im Sport-Einzelhandel sowie im Großhandel und Vertrieb tätig.
Ruth Oberrauch stellt ihre Präsidentschaft unter das Motto »Brücken bauen«: »Ich fühle mich in meiner Rolle als Brückenbauerin wohl, weil ich weiß, dass ich damit dem Unternehmen eine gute Richtung für seine Zukunft geben kann. Niemand gewinnt mehr allein.« Im Zuge ihrer neuen Verantwortung wird die zur Oberalp Group-Präsidentin beförderte Managerin die Markenleitung von LaMunt intern ab. Die von Frauen für Frauen entwickelte Bergsport-Marke hatte sie 2022 ins Leben gerufen und damit eine Lücke im Outdoor-Markt geschlossen.
Heiner Oberrauch bleibt Mitglied des Verwaltungsrats der Oberalp AG. In dieser Funktion wir er sich künftig verstärkt anderen Geschäftszweigen der Familie widmen (darunter den Modegeschäften und der Landwirtschaft).
Ein weiterer Schritt des Generationswechsels wird im Herbst folgen: der seit 2018 als CEO der Oberalp Gruppe agierende Christoph Engl wird seine Funktion mit 1. Oktober an den derzeitigen CSO Stefan Rainer übergeben. Ab Jahresbeginn 2027 wird Engl dem Familienunternehmen als Senior Advisor zur Verfügung stehen. Weitere Details zum organisatorischen Umbau und der Zukunftsstrategie des Unternehmens werden im Rahmen einer Pressekonferenz am 21. September bekanntgegeben.
Zur Mutter der Oberalp-Gruppe – der sogenannten Oberrauch-Gruppe – gehört übrigens auch der Fahrradprodukt-verkaufende Sportfilialist Sportler AG mit seinen über 25 Filialen in Italien und Österreich sowie der auch Fahrradprodukt-verkaufende deutsche E-Commerce Outdoor-Fachhändler Bergzeit GmbH.
Text: Jo Beckendorff


