Die neuen Hervis-Eigentümer sind Snipes-Gründer Sven Voth (Bild unten) und Factory Berlin-Gründer Udo Schloemer (Bild ganz unten). Das Duo will die Marke Hervis erhalten und als Sporthändler neu positionieren.
Dass sich die SPAR Österreich-Gruppe nach über 50 Jahren von Hervis trennt, hängt sowohl mit der eingeläuteten Fokussierung der Österreicher auf ihr in mittlerweile fünf Ländern tätige Lebensmittel-Geschäft sowie ihren Aktivitäten im Shoppingcenter- und Immobilien-Bereich zusammen als auch mit der notwendigen Hervis-Neupositionierung in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zusammen.
Laut einer Mitteilung aus Österreich verlieren klassische Sportarten an Zuspruch. Gleichzeitig gewinnen in den vergangenen Jahren neue Sport- und Bewegungsformen spürbar an Bedeutung. Dazu stoßen Entwicklungen wie ein wachsendes Bewusstsein für gesundes Leben und der Longevity-Trend.
Zusammen mit dem Management und Mitarbeitenden planen die neuen Hervis-Eigentümer, das Geschäftsmodell des Unternehmens zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dabei stehen Fragen wie die Zukunft des Sporthandels, die konsequente Nutzung von Digitalisierungspotenzialen sowie die Relevanz künftiger Sortimente und Sportarten für die Konsumenten im Fokus.
Die Ergebnisse der Evaluierung und daraus abgeleitete Maßnahmen werden in den kommenden Monaten vorliegen und entsprechend transparent kommuniziert.
Dazu der neue Hervis-Miteigentümer Sven Voth: »Wir werden Hervis im ersten Schritt ins Jahr 2026 führen und das Geschäftsmodell im Sporthandel neu positionieren. Nur so können wir die Chancen von heute und morgen erfolgreich nutzen. Ziel ist es, das Angebot an die geänderten Kundenbedürfnisse der heutigen Zeit anzupassen und Hervis damit wieder erfolgreich zu machen.«
Text: Jo Beckendorff




