Anhaltende internationale Krisen und zunehmende geopolitische Spannungen erforderten Vorsicht und finanzielle Disziplin, sagt der Hersteller; dennoch habe man erheblich investiert, insbesondere in die Produktionsstätten in Italien und in die Entwicklung der Produktpalette.
Im zweiten Quartal zeigten sich in Südostasien erste zaghafte Anzeichen einer Erholung, was darauf hindeutet, dass sich die Konsumneigung der Verbraucher konsolidieren könnte, sofern sich die internationale Lage nicht verschlechtert. In Europa erreichte die Piaggio-Gruppe einen Gesamtmarktanteil von 10 % und bestätigte ihre Führungsposition im Rollersegment mit einem Anteil von 18 %. Erneut wurden die Zahlen durch den Rückgang der Nachfrage auf dem europäischen Markt nach der Einführung der neuen EURO 5+-Norm beeinträchtigt, was zu einer erheblichen Anzahl von Fahrzeugzulassungen im vierten Quartal 2024 führte, die teilweise in der ersten Hälfte des Jahres 2025 absorbiert wurden.
Wichtige Kennzahlen:
- Konsolidierter Nettoumsatz 852,5 Millionen Euro (990,3 Millionen Euro zum 30.06.2024, -13,9 %)
- Bruttomarge im Industriebereich 259 Millionen Euro (295 Millionen Euro zum 30.06.2024)
- 30,4 % Umsatzrendite (29,8 % zum 30.06.2024)
- EBITDA 147,1 Millionen Euro (173,8 Millionen Euro zum 30.06.2024)
- EBITDA-Marge 17,3 % (17,5 % zum 30.06.2024)
- EBIT 70,5 Millionen Euro (104,1 Millionen Euro zum 30.06.2024).
- EBIT-Marge 8,3 % (10,5 % zum 30.06.2024)
- Gewinn vor Steuern 45,6 Millionen Euro (77,8 Millionen Euro zum 30.06.2024)
- Nettogewinn 30,1 Millionen Euro (52,1 Millionen Euro zum 30.06.2024, -42,2 %)
- 238.400 weltweit verkaufte Fahrzeuge (270.100 zum 30.06.2024)
- Investitionen 76 Millionen Euro (77,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2024)

