Ein wesentlicher Meilenstein ist der abgeschlossene Abverkauf der übernommenen Altbestände aus der früheren Unternehmensstruktur (Pierer New Mobility AG). Damit konnte Raymon nach eigenen Angaben negative Deckungsbeiträge hinter sich lassen und wieder deutlich in den positiven Bereich vorstoßen. Der Lagerbestand sei um 30 Prozent reduziert worden. Eine schlanke Organisationsstruktur und verbesserte Kapitalbindung werden als solide Grundlage für nachhaltige Profitabilität gewertet.
Im Vergleich zum Vorjahr steigerte Raymon nach eigenen Angaben den Umsatz um 25 Prozent. Der Auftragsbestand der Kollektion 2027 habe sich versechsfacht. Damit entwickle sich die Marke in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld deutlich gegen den Branchentrend.
Speed to Market als Wettbewerbsvorteil
Wie wirksam die kurzen Entscheidungswege und die hohe Entwicklungskompetenz von Raymon in der Praxis sind, soll sich an der Zusammenarbeit mit Avinox zeigen. Als einer der ersten Partner weltweit integrierte Raymon das neue Antriebssystem innerhalb kurzer Zeit in die Modell-Linie Tarok (ab 20,4 Kilo) und brachte sie zur Serienreife. In einem flexiblen, internationalen Team seien Design, Innovation und Engineering eng miteinander verzahnt.
Wachsendes Vertrauen im Fachhandel
Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung wächst das europäische Vertriebsnetz. Die Zahl der unabhängigen Fachhandelspartner stieg um 30 Prozent. Darüber hinaus haben führende Händlergruppen, Einkaufsorganisationen und Verbände in Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Märkten Raymon neu gelistet oder bestehende Partnerschaften deutlich ausgebaut.
Als Vollsortimenter setzt Raymon bewusst auf technologische Vielfalt. Im E-Bike-Segment arbeitet die Marke mit Avinox, Bosch, Yamaha, Panasonic und OLI zusammen und kann dadurch unterschiedliche Einsatzbereiche, Leistungsprofile und Preispunkte abdecken.
Gleichzeitig pflegt Raymon auch das klassische Fahrradsegment. Hervorgehoben werden das Aero-Rennrad Arva sowie die Gravel-Plattformen Soreno und Kenthii.


