Der Rahmen aus AL61-T6 Aluminium ist eigens für die Baureihe entwickelt worden, verfügt über 150 mm Federweg an Front und Heck und nimmt eine entnehmbare 800-Wh-Batterie auf. Das Einstiegsmodell Durok Comp ist ab 3.999 Euro erhältlich und macht die Avinox-Plattform damit für eine breitere Käuferschicht zugänglich als vergleichbare Systeme bislang.
Der Avinox M2S Motor wiegt laut Hersteller rund 2,6 Kilogramm und setzt auf ein patentiertes mehrstufiges Planetengetriebe, das eine direkte Kraftübertragung und fein dosierbare Leistungsentfaltung ermöglichen soll. Die Kinematik mit 150 mm Federweg ist auf ein breites Einsatzspektrum zwischen Trailbike und Enduro ausgelegt – von sensiblem Ansprechen auf kleine Schläge bis zu ausreichend Reserve für Bikepark-Einsätze.
Bewusst gegen den Trend zu vollintegrierten Akkus setzt Raymon auf eine entnehmbare Lösung: Die Avinox RS800 Batterie mit 800 Wh lässt sich innerhalb weniger Sekunden aus dem Rahmen entnehmen und unabhängig vom Fahrrad laden – ein praktischer Vorteil besonders für Fahrer ohne Lademöglichkeit am Stellplatz oder in Mehrfamilienhäusern.
Über die Avinox Ride App lassen sich Unterstützungscharakteristik, Leistungsabgabe und Overrun-Verhalten individuell konfigurieren. Je nach Modellvariante stehen Bluetooth-Konnektivität, GPS-Ortung, Apple Find My Integration, digitale Wegfahrsperren und Alarmfunktionen zur Verfügung.
Drei Modellvarianten
Das Durok Comp (3.999 Euro UVP) liefert bis zu 125 Newtonmeter Drehmoment und ist auf Trail, Tour und Alltagseinsatz ausgelegt. Das Durok Pro setzt die volle Motorleistung des Avinox M2S mit 150 Newtonmeter und 1.500 Watt Spitzenleistung ein und ist mit RockShox Fahrwerk, Shimano Deore XT Schaltgruppe und Vierkolbenbremsen ausgestattet. Das Topmodell Durok Ultra kombiniert den Avinox M2S mit FOX Factory Fahrwerk, SRAM Eagle Transmission und Magura Bremskomponenten.
Raymon hat die Baureihe nach eigenen Angaben gezielt auf Wartungsfreundlichkeit ausgelegt – mit leicht zugänglichen Lagerpunkten, standardisierten Befestigungselementen und bewährten Industriestandards, die Reparaturen vereinfachen und Standzeiten reduzieren sollen.
Felix Puello, Managing Director von Raymon Bicycles, sagt: „Das Durok wurde von Beginn an als Langzeitplattform entwickelt. Wir wollten ein Bike schaffen, das auch nach vielen Jahren intensiver Nutzung dieselbe Zuverlässigkeit bietet wie am ersten Tag.“

