Mit Abschluss seiner Serie-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 60 Millionen USD (51,9 Millionen Euro) benennt Upway das Ziel, bis 2030 eine Millionen E-Bikes generalüberholt und verkauft zu haben. Die Finanzierungsrunde wurde nach Auskunft der Franzosen »von A.P. Moller unter Beteiligung der US-amerikanischen Unternehmen Galvanize und Ora Global sowie mit weiterer Unterstützung von Sequoia Capital und anderen globalen Investoren« durchgeführt. Mit ihr beläuft sich die Gesamtfinanzierung seit Unternehmensgründung im Jahr 2021 auf über 125 Millionen USD (108,1 Millionen Euro).
Seit Gründung hat das Unternehmen mehr als 100.000 E-Bikes aufgearbeitet und verkauft. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Gesamtumsatz 2025 verdoppelt. Mit Blick auf den im Vergleich jungen Refurbished E-Bike-Markt USA rechnet man für 2026 mit einer voraussichtlichen erneuten Verdoppelung.
Mit der erneuten Finanzspritze will das Team um die Upway-Gründer Stéphane Ficaja und Toussaint Wattinne aber nicht nur sein Wachstum in den USA verdoppeln, sondern eigenen Angaben auch »seine
Geschäftstätigkeit erweitern, Arbeitsplätze schaffen und die Grundlage für zirkuläre Mobilität aufbauen«.
Auch dabei: der beschleunigte Ausbau der industriellen und digitalen Upway-Kapazitäten. Außerdem soll die Einführung neuer Dienstleistungen wie Finanzierungs-, Versicherungs-, Wartungs- und Abonnementoptionen unterstützt werden. So will man der Kundschaft den Besitz von E-Bikes zugänglicher und nahtloser machen
Ausbau des internationalen UpCenter-Netzwerks
Bis dato ist Upway in neun Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien und den USA) tätig. Dazu gesellen sich und sechs sogenannte Upway UpCenters (Berlin, Düsseldorf, Los Angeles, Mechelen, New York und Paris). Sechs weitere Einrichtungen – darunter zum Beispiel in Denver – sollen »als Teil eines Plans, bis 2027 zwölf UpCenter in Europa und Nordamerika zu erreichen«, innerhalb der nächsten zwei Jahre eröffnet werden. Somit soll ein Netzwerk erschaffen werden, »das bis 2030 über 2.000 Mechaniker und Betriebsspezialisten beschäftigen wird«.
Text: Jo Beckendorff/Newswire


