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Revolution Race-Macher RVRC weiter spurstabil auf Wachstumskurs
Der sich langsam von einem reinen Direktanbieter von Outdoor-Bekleidung Richtung Omnichannel entwickelnde Revolution Race-Macher RVRC Holding AB konnte in seinem von Januar bis März laufenden dritten Verkaufsquartal seines Geschäftsjahres 2025/2026 nicht nur den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen, sondern auch eine laut Eigenangaben branchenführende Rentabilität halten. Außerdem ging im März eine erste eigenständige Bikewear-Kollektion an den Start.
Seit März auch mit einer ersten kompletten und eigenständigen Bikewear-Kollektion im Markt: Revolution Race-Macher RVRCFoto: RVRC

Mit einem dritten währungsbereinigten Quartalsumsatz in Höhe von 487 Millionen SEK (44,96 Millionen Euro) lag der im Vergleich zu 01-03/2025 quasi auf demselben Niveau. Der vorläufige Nettoumsatz in lokalen Währungen fuhr allerdings im Vergleich zum Vorjahres-Quartal ein Wachstum von 5 Prozent ein. Das bereinigte EBIT belief sich auf 105 Millionen SEK (9,69 Millionen Euro, plus 4,0 Prozent). Mit guten 21,4 Prozent lag die bereinigte EBIT-Marge 0,6 Prozentpunkte über der von 01-03/2025.
Wenn etwas negativ zu Buche schlug, dann die starke heimische Währung SEK. Die konnte auch nicht immer die Schwäche des USD ausgleichen. Die wirkt sich wiederum positiv auf die Einkaufskosten aus. Nichtsdestotrotz wurde das Umsatzwachstum durch Währungseffekte ausgebremst (RadMarkt-Anmerkung: deshalb geben wir hier sowohl die währungsbereinigten Umsätze als auch die in lokalen Währungen an).
Österreich mittlerweile drittgrößter RVRC-Ländermarkt
Aufgeteilt nach Verkaufsregionen, entwickelte sich der Quartalsumsatz wie folgt:

– Nordische Länder:  109 Millionen SEK (10,06 Millionen Euro, währungsbereinigt plus 4 Prozent – in lokaler Währung plus 6 Prozent)
– DACH-Region: 285 Millionen SEK (26,31 Millionen Euro, währungsbereinigt plus 2 Prozent – in lokaler Währung plus 7 Prozent)
– Rest der Welt: 93 Millionen SEK (8,58 Millionen Euro, währungsbereinigt minus 10 Prozent – in lokaler Währung minus 4 Prozent)

Nach wie vor größter Revolution Race-Markt: Deutschland. Während RVRC dort aber von einem allgemein geschwächten Verbraucher-Vertrauen spricht, entwickelten sich die Märkte Österreich und Schweiz weiter gut. Österreich ist mittlerweile sogar – nach Deutschland und Schweden – drittgrößter RVRC-Ländermarkt.
Was die USA betrifft, wurde der dortige Umsatz durch die Zolleinführung ausgebremst. Ohne Nordamerika hätte der Nettoumsatz der Verkaufsregion »Rest der Welt« im Vergleich zu 01-03/2025 ein Plus von 2 Prozent in lokalen Währungen eingefahren.
Erste eigenständige Bikewear-Kollektion am Start
Außerdem wurde im März eine erste eigenständige Fahrradprodukt-Kollektion auf den Markt gebracht. Die deckt laut den Schweden »alles von Mountainbiking bis hin zum Rennrad-Fahren« ab.
Auf dem Weg vom reinen D2C- zum Omnichannel-Anbieter
Nach der Eröffnung von zwei Ladengeschäften in Stockholm prüft der Direktanbieter jetzt weitere Filialeröffnungen. Im April 2026 wurde ein weiterer Revolution Race-Store in Haparanda nahe der schwedisch-finnischen Grenze eröffnet. Mit ihm will man vor allem ein grenzüberschreitendes Einkaufsziel für Kunden aus Schweden, Finnland und Norwegen bieten. Dazu RVRC-CEO Paul Fischbein: »Wir werden weiterhin selektiv weitere Standorte prüfen, auch außerhalb Schwedens. Unsere physischen Geschäfte ergänzen den E-Commerce, indem sie die Marke stärken, die Kundenbeziehungen vertiefen und zu höheren Umsätzen beitragen – sowohl direkt im Geschäft als auch indirekt durch erhöhten Traffic und eine höhere Konversionsrate online.«
Ausblick
Auch wenn das externe Umfeld weiter unsicher bleibt, sieht sich RVRC »mit einem starken Outdoor-Angebot, das hohe Qualität mit attraktiven Preisen verbindet«, bestens positioniert. Laut Unternehmensangaben bietet die Kombination aus einer starken Finanzlage, zufriedenen Kunden und einem wettbewerbsfähigen Angebot auf lange Sicht »eine solide Grundlage für ein anhaltendes profitables Wachstum«. So habe man auch schon in den ersten Aprilwochen ein anhaltendes Umsatzwachstum verzeichnen können.

Text: Jo Beckendorff

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