Über das Gesamtjahr wuchs der Nettoumsatz auf 1.925 Mio. SEK (1.840), was in lokalen Währungen einer Steigerung um 6 Prozent entspricht. Die Bruttomarge erreichte 69,8 Prozent (71,3), das EBIT 357 Mio. SEK (386) und die angepasste EBIT-Marge 19,9 Prozent (21,1). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 2,55 SEK (2,73), und der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,35 SEK (1,20) je Aktie vor – die Ausschüttung wurde seit dem Börsengang jährlich erhöht.
Regional verzeichnete das Quartal in den Nordischen Ländern ein Umsatzplus von 15 Prozent in Lokalwährung, in der DACH-Region 3 Prozent und im Rest der Welt einen Rückgang um 5 Prozent. Im Jahresverlauf wuchsen DACH und Nordics jeweils um 7 Prozent, der Rest der Welt um 1 Prozent. Besonders stark entwickelten sich Österreich (+22 %), Schweiz (+23 %) und Großbritannien (+11 %).
Schwedische Krone zu stark
Die Aufwertung der schwedischen Krone wirkte sich dämpfend auf die Berichtszahlen aus. Bereinigt um Währungseffekte bleibt das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die Bilanz zeigt eine weiterhin solide Finanzlage mit einem Netto-Cash-Polster von 177 Mio. SEK und einer ungenutzten Kreditlinie von 600 Mio. SEK. Das Inventar ist ausgewogen, die Lagerbestände sollen im neuen Geschäftsjahr abgebaut werden.
Parallel zum digitalen Kerngeschäft baut Revolution Race seine Offline-Präsenz aus: Im April eröffnete das erste Outlet außerhalb Stockholms, im Herbst 2025 folgt ein Markenstore in der Hauptstadt. Weitere Standorte, auch international, werden geprüft.
Neue Produkte für UV-Schutz
Im Produktbereich brachte man im Quartal eine erste UV-Schutz-Kollektion sowie neue Fleece- und Schuhmodelle auf den Markt. Logistisch wird durch den Umzug des Nordik-Lagers in ein automatisiertes Zentrum bei Stockholm und eine Großautomatisierung bei den deutschen Lagerkapazitäten ein höheres Volumen geschaffen.
Für das laufende Herbst-/Wintergeschäft zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und spricht von einem Quartalsstart mit rund 10 Prozent Umsatzwachstum in lokalen Währungen. CEO Paul Fischbein dankt Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Aktionären für die gemeinsame Entwicklung und legt den Grundstein für weiteres Wachstum.
Revolution Race ist ein Direktanbieter von Softgoods mit einem Bikewear-Bereich, der damit anfängt, eigene Shops aufzubauen. Deutschland ist der wichtigste und größte Absatzmarkt.


