Rouvy verfügt nach eigenen Angaben über einen Kundenstamm von 250.000 Fahrern und ist damit Marktführer im Bereich Reality Indoor Cycling. Bkool ist für Rouvy interessant durch seine starke Präsenz in Spanien (und spanischsprachigen Ländern), Frankreich und Dänemark, wo Rouvy offenbar noch Wachstumspotential für sich sieht. Darüber hinaus sieht man die Lösung von Bkool zur Umwandlung von GPX-Dateien in virtuelle 3D-Routen als Ergänzung zur Flaggschiff-App von Rouvy, seiner eigenen Route Creator-Technologie. So sollen Indoor- und Outdoor-Bereich stärker miteinander verbunden werden.
Petr Samek, Mitbegründer und CEO von Rouvy (und jetzt auch CEO von Bkool) sagt zu der Übernahme: „Wir schätzen Bkool als Mitanbieter von Indoor-Cycling auf realen Strecken für eine begeisterte Nutzerbasis und freuen uns, einspringen und zum Fortbestand des Unternehmens beitragen zu können. Die finanziellen Herausforderungen, denen Bkool gegenüberstand, sind gut dokumentiert, insbesondere die Abkehr vom Hardware-Geschäft zugunsten einer Fokussierung auf das digitale Erlebnis.“
Rouvy wird weiter gepflegt
Der Rouvy-Community versichert der neue Eigentümer, weiterhin „großartige Indoor-Fahrerlebnisse“ auf der Rouvy-App zu entwickeln. Bkool werde als eigenständige Marke innerhalb der Rouvy-Gruppe weitergeführt.
Der Schwerpunkt soll zunächst auf der Gewährleistung der Stabilität und Zuverlässigkeit der Plattform liegen. Danach plant Rouvy, genau wie bei der Übernahme von Ful Gaz, sich detaillierter mit den Bedürfnissen der bestehenden Bkool-Community zu befassen, bevor es eine längerfristige Roadmap ausarbeitet.


