Steigender Wettbewerbsdruck, höhere Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität sowie die zunehmende Bedeutung einer bereichs- und länderübergreifenden Zusammenarbeit würden neue Formen der Vernetzung und Steuerung erforderlich machen.
Kern der Weiterentwicklung des europäischen Sieben-Länder-Verbundes (Belgien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz, Tschechien) ist die Einführung neuer Boards, die vor allem übergeordnete Themen länder- und divisionsübergreifend koordinieren und steuern. Laut Angaben aus der Unternehmenszentrale in Mainhausen schaffen sie eine zusätzliche horizontale Vernetzung innerhalb der Organisation: »Dabei übernehmen die die Verantwortung für Themen, die nicht nur eine einzelne Division betreffen, sondern für die gesamte Sport 2000-Gruppe relevant sind.«
Alles in allem wurden sechs Boards etabliert:
– Division Board
– Retail Format Board
– Marketing Board
– Seven-Country Commercial Board
– Digital Board
– Retail Service Board
Diese Boards haben die Aufgabe, Perspektiven zu verbinden, bereichs- und länderübergreifend zu priorisieren und Entscheidungen auf strategische Ziele auszurichten. Dazu Sport 2000 GmbH-Geschäftsführer Dominik Solleder: »Die Wirkung: Wir sind schneller und besser abgestimmt, dort wo wir über die spezialisierten Divisionen und Märkte hinweg gleiche Prioritäten haben und sind damit konsequent in der Umsetzung relevanter Ziele.«
Vom Geschäftsführungs-Doppel zum -Quartett
Im Zuge dieser Weiterentwicklung wurde auch das Management-Team der Sport 2000 GmbH neu aufgestellt. Dabei fiel auch die Entscheidung, die die Geschäftsführung seit dem Jahreswechsel 2025/2026 nicht mehr mit einer Doppelspitze zu besetzen, sondern auf ein vom CEO Dominik Solleder angeführten Quartett. Gemeinsam mit den langjährigen Führungskräften und Prokuristen Volker Gromer, Michael Kordts und Jörg Seifert bildet er jetzt die Geschäftsleitung des Unternehmens.
Mit der Besetzung dieser neuen Rollen setzt Sport 2000 GmbH laut Eigenangaben »bewusst auf Kontinuität, internes Know-how und ein tiefes Verständnis für die Strukturen, Märkte und Partner der Organisation«.
Gestellte Zukunftsweichen
Mit dem neuen Setup stellt Sport 2000 GmbH die Weichen für die nächsten strategischen Schritte: »Die Verbundgruppe stärkt ihre europäische Ausrichtung, erhöht ihre Schlagkraft in zentralen Zukunftsthemen und schafft die Voraussetzungen, um auch künftig erfolgreich auf die Anforderungen eines sich wandelnden Marktes zu reagieren.«
Text: Jo Beckendorff/Sport 2000 GmbH


