Der Freiburger Smartfit-Macher Radlabor GmbH – laut Eigenangaben führender Anbieter von digitalen Sizing- und Fitting-Lösungen (und das nicht nur im Fahrrad-Fachhandel und bei einigen Fahrrad-Anbietern wie Cube oder Scott, sondern auch mit seinen eigenen Radlabor-Standorten) – ist mit seiner kontaktlosen Körpervermessung auf Basis automatisierter Bodytracking-Technologie gut in der Fahrrad-Branche aufgestellt. Außerdem ist der Smartfit-Onlineshop mit seinen Sizing-Lösungen vom Endverbraucher gut aufgenommen worden. Mit der dort integrierten Software können Kunden am Laptop die für sie passende Rahmengröße finden.
Was aber hat das alles mit der Ispo zu tun? Der am Stand in München anwesende Sportwissenschaftler und Radlabor Vertriebs- und Marketing-Mitarbeiter Fabian Schmiedel verweist auf die im Vergleich zur Fahrrad-Branche derzeit noch ein Nischendasein führenden Smartfit-Aktivitäten im Sektor Wintersport (Alpinski, Langlauf-Ski, Snowboard etc.pp.). Mit diesem Bereich wolle man sich breiter positionieren.
Zwar sind es am Fahrrad mehrere Kontaktpunkte, auf die es ankommt. Endverbraucher würden sich aber auch gerne über das virtuelle Smartfit-Angebot eine Längenempfehlung vor dem Kauf eines Alpinskis einholen. Mit den dortigen Größenempfehlungen will sich Radlabor mit Smartfit einen Namen auch außerhalb der Fahrradbranche. Somit machte es auch durchaus Sinn, auf der Ispo mit dem Markennamen Smartfit und nicht mit dem Unternehmensnahmen Radlabor auszustellen.
www.smartfit.online/de
www.radlabor.de
Text: Jo Beckendorff


