SPEZI zieht nach Freiburg und wächst weiter
Die Spezialradmesse SPEZI wechselt 2026 ihren Standort und findet erstmals in Freiburg im Breisgau statt. Mit dem Umzug auf das dortige Messegelände wächst die Veranstaltung deutlich und will neue Zielgruppen erschließen. Die Messe ist für den 25. und 26. April terminiert; erwartet werden rund 8.000 bis 9.000 Besucherinnen und Besucher.
Anhaenger an der Internationalen Spezialradmesse (SPEZI) fotografiert am Samstag, 27. April 2024 in Lauchringen. (SPEZI / Simon Boschi)Foto: SPEZI/ Simon Boschi

Nach drei Jahren im baden-württembergischen Lauchringen gehen die Veranstalter damit bewusst den Schritt in eine größere Stadt. Ziel ist es, die Reichweite zu erhöhen und die Erreichbarkeit zu verbessern. „Freiburg ist eine Fahrradstadt. Da muss man nicht noch erklären, warum man eine Fahrradmesse veranstaltet. Das Thema ist gesetzt und die Bevölkerung bringt eine Begeisterung mit, von der wir gerne mit der SPEZI profitieren – und die wir weiter steigern wollen“, sagt Mitorganisator Gabriel Wolf.

Mit rund 8.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche in zwei Hallen sowie zusätzlichem Außengelände fällt die SPEZI 2026 größer aus als je zuvor. Rund 130 Aussteller haben bereits zugesagt, weitere könnten hinzukommen. „Damit ist die erste SPEZI in Freiburg gleichzeitig die größte SPEZI aller Zeiten“, so Wolf.

Inhaltlich bleibt die Messe ihrem Profil treu und stellt Spezialräder und alternative Mobilitätslösungen in den Mittelpunkt. Das Spektrum reicht von Lastenrädern, Liegerädern und Velomobilen über Tandems und Falträder bis hin zu Reha- und Seniorenrädern sowie Light Electric Vehicles. Insbesondere Themen wie inklusive Mobilität und Lösungen für ältere Zielgruppen nehmen eine zentrale Rolle ein.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts sind umfangreiche Testmöglichkeiten. Eine rund einen Kilometer lange Teststrecke mit mehr als 300 Testrädern soll Probefahrten unter realen Bedingungen ermöglichen. Teile der Strecke verlaufen durch die Hallen, so dass Tests unabhängig vom Wetter durchgeführt werden können.

Auch der Fachhandel soll stärker eingebunden werden. Händler erhalten insbesondere am Sonntag die Möglichkeit, die Messe für Beratung und Verkauf zu nutzen. Ergänzt wird das Konzept durch Kooperationen mit Verbänden wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie dem Radlogistikverband Deutschland (RLVD). Ziel ist es, verschiedene Akteure der Fahrradbranche und Mobilitätswende zusammenzubringen.

Zur besseren Erreichbarkeit ist das Messeticket gleichzeitig als Kombiticket für den öffentlichen Nahverkehr im Regio-Verkehrsverbund Freiburg sowie für das lokale Bike-Sharing-System nutzbar.

SPEZI-Innovationslabor: Anmeldung offen

Wichtiger Bestandteil der Messe ist das Innovationslabor, das besondere Erfindungen vorstellt und auszeichnet und 2026 von Jobrad unterstützt wird. Im SPEZI-Innovationslabor können Neuentwicklungen präsentiert und vom Publikum bewertet werden. Bewerbungen für das Innovationslabor nimmt die Messe gern entgegen. Wird eine Erfindung zugelassen, darf man die Entwicklung gegen eine Gebühr von 100 Euro im Rahmen des Innovationslabors ausstellen. Den Gewinnern winkt ein kostenfreier regulärer Messe-Stand auf der SPEZI 2027.

Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der SPEZI-Webseite:

https://www.spezialradmesse.de/

 

 

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