Besonders bei E-Bikes fällt der Unterschied ins Gewicht: Nur 39 % der sportiven E-Bikes sind ohne Schaden, bei Alltags-E-Bikes sind es 48 %. Sportliche Fahrweise bedeutet nach den Ergebnissen der Befragung auch mehr Risiko: Fast jeder fünfte Schaden (19,5 %) bei Rennrädern und Mountainbikes entsteht durch selbst verursachte Unfälle – bei Alltagsrädern liegt der Anteil bei 14 %. Noch deutlicher ist der Unterschied beim Verschleiß: 32,5 % der sportiven E-Bikes weisen laut Linexo entsprechende Schäden auf, gegenüber 25,5 % bei Alltags-E-Bikes.
Der Anteil der Unfälle mit Dritten (wie Kollisionen, Dooring u. ä.) ist insgesamt gering. Sportive Bikes sind nur etwas häufiger betroffen. Verkehrsdichte, Fahrradinfrastruktur und Verhalten der Verkehrsteilnehmenden sind maßgeblicher als der Radtyp.
Diebstahl bleibt komplexes Thema
Zwar werden sportliche Räder etwas häufiger gestohlen (12,4 % vs. 8,5 %), doch Linexo betont: Neben dem Radtyp spielen Abstellort, Sicherung und Wert des Fahrrads eine entscheidende Rolle.
„Unsere Zahlen zeigen, dass nicht jedes Risiko mit dem Radtyp zusammenhängt“, erklärt Sören Hirsch, Bereichsleiter bei Linexo. „Bei Stürzen und Verschleiß ist sportives Fahren ein klarer Faktor – bei Diebstahl oder Vandalismus hingegen sind andere Einflüsse entscheidend.“
Die Befragung wurde im November 2024 in Kooperation mit Statista unter 5.006 Fahrrad- und E-Bike-Nutzerinnen und -Nutzern in Deutschland durchgeführt.
